Flughafen Tegel: Wie sich die Parteien zum Volksentscheid positionieren

Wahlplakat der Berliner FDP zum Flughafen Tegel

Am 24. September wird nicht nur der Bundestag gewählt. Die Berliner stimmen zudem in einem Volksentscheid darüber ab, ob sie für oder gegen eine Offenhaltung des Flughafens Tegel auch nach Eröffnung des BER sind. Die sechs im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien werben im Wahlkampf für ihre Positionen mit unterschiedlichen Formaten – wenngleich alle die Social-Media-Kanäle nutzen und Info-Flyer verteilen. Wir stellen die Positionen und wichtigsten Punkte der Kampagnen vor.

FDP Die Liberalen waren die erste Partei, die sich für den Weiterbetrieb von Tegel eingesetzt hatte. Diese Position bescherte ihr im vergangenen Herbst den Wiedereinzug ins Landesparlament. Folglich spielt das Thema Tegel auch eine große Rolle im Bundestagswahlkampf der Partei. Der Spitzenkandidat der Berliner FDP, Christoph Meyer, taucht nur mit einem einzigen Plakatmotiv auf. Der Slogan darauf lautet "Tegelretter". Die FDP engagiert sich zudem stark im Bündnis "Berlin braucht Tegel", dem Träger des Volksentscheids. Die Initiative ist bereits seit mehreren Tagen mit zehn Großplakaten im Format 1,7 mal zehn Meter an Bauzäunen im Stadtbild vertreten. Der Slogan darauf, ein doppeltes Wortspiel, lautet "Weltoffen Stadt Provinz. Für BERlin und TXL". Ob das Bündnis auf weiteren 100 Großplakaten für seine Position werben kann, ist noch unklar. FDP-Generalsekretär Sebastian Czaja hatte eine 30.000-Euro-Spende der Fluggesellschaft Ryanair angekündigt, mit der die Plakate finanziert werden sollen. Ob das Geld tatsäc...

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