Flughafen Tegel: Mehdorn spricht sich für Offenhaltung des TXL aus

Der Flughafen Tegel von oben

Der frühere Chef der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) und der Airline Air Berlin, Hartmut Mehdorn, hat sich für einen dauerhaften Weiterbetrieb des Flughafens Tegel als Business- und Regierungs-Airport ausgesprochen. Grundsätzlich sei ein profitabler Betrieb möglich, anders als es die Flughafengesellschaft behaupte, sagte Mehdorn der "Welt am Sonntag".

Bild Nr. 1:
Hartmut Mehdorn dpa Picture-Alliance / Maurizio Gambarini

Nach seinem Konzept sollte die Flugbereitschaft der Bundesregierung in Tegel bleiben, dann wäre der Umzug nach Schönefeld nicht nötig. Hinzu könnten kleine Geschäftsmaschinen zwischen 16 und 30 Tonnen Gewicht kommen, die - begrenzt durch ein Flugverbot zwischen von 20.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens - die Lärmbelastung für die Anwohner erträglich halten sollten. Damit, so Mehdorn, wäre Tegel trotz nötiger Investitionen profitabel zu betreiben.

Die Berliner stimmen am Tag der Bundestagswahl am 24. SEptember auch über einen Appell an den Senat ab, die geplante Schließung des Flughafens Tegel zu stoppen. Nach Aussage des Berliner Finanzsenators Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) ist Tegel nach Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER nicht mehr profitabel. Insgesamt würde der Weiterbetrieb rund 250 Millionen Euro pro Jahr kosten.

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