Flughafen Köln/Bonn: Marcell Jansen und Steffen Henssler eröffnen Restaurant

Der Ex-Fußballprofi und der Fernsehkoch haben das Konzept gemeinsam entwickelt.

„Ben Green“ wirkt wie ein hippes Restaurant im Szeneviertel: Über der Theke prangt in großen Buchstaben aus grünen Leuchtröhren der Slogan „#made to smile“. Der Kühlschrank ist voll bepackt mit Smoothies in allen Farben und Geschmacksrichtungen.

Speisen werden nur mit ausgewählten, regionalen Zutaten zubereitet – alles laktosefrei, glutenfrei, zuckerfrei und meistens vegan. Das Essen wird in bunten Emailleschüsseln serviert, natürlich mit Macken für den „Retro-Look“. Die Besucher hier tragen allerdings nicht Jutebeutel, sondern Rollkoffer.

„Well Food“-Trend am Flughafen angekommen

Mit „Ben Green“ ist der „Well Food“-Trend nun auch im Köln-Bonner Flughafen angekommen. Jetzt wurde das erste Restaurant offiziell eröffnet. Entwickelt wurde das Gastro-Konzept von Profikoch Steffen Henssler und Ex-Fußballer Marcell Jansen. „Uns war wichtig, dass du etwas isst, und dich danach noch bewegen kannst, ohne dich direkt wieder hinlegen zu müssen“, sagt Henssler.

Die Gäste können sich für acht bis neun Euro ihre Salate und „Bowls“ selbst zusammenstellen, beispielsweise Rucola und Chinakohl mit Sesam-Miso-Dressing oder schwarzer Reis mit Asian Tamari und Lachs-Topping. Damit es schnell gehe, werden die meisten Zutaten vorab zubereitet.

Ohne künstliche Zusatzstoffe

Auf künstliche Zusatzstoffe und Industriezucker wolle man verzichten. „Wir wollen mit dem Angebot sowohl die Generation der Foodblogger auf Instagram als auch die meines Vaters erreichen“, so Jansen. Der Ex-Nationalspieler hat schon beim HSV und Mönchengladbach gespielt. Jetzt ist er Geschäftsführer des neuen Restaurants.

Die Idee sei bei einem Abendessen mit Profikoch Henssler entstanden: Jansen habe bei seinen Reisen durch Skandinavien und Amerika entdeckt, wie gesundes Essen richtig lecker sein könne. Da seine Kochkünste begrenzt seien, habe er sich den Profikoch zur Hilfe geholt. (jul)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta