Flughafen: Einigung beim Regierungsterminal am BER

Brandenburg will das Nachtflugverbot am BER mit den anderen Flughafengesellschaftern neu verhandeln (Archiv)

Bundesregierung und Flughafengesellschaft haben eine wichtige Hürde für den Ausbau des neuen Flughafens BER überwunden. Sie haben einen Weg gefunden, wie der Regierungsterminal ganz in der Nähe des bestehenden Schönefelder Abfertigungsgebäudes errichtet werden kann, ohne dass dringend benötigte Kapazitäten für den BER insgesamt wegfallen.

"Nach einer längeren Phase der Unsicherheit und Unklarheit" habe man nun eine gute Planungsgrundlage, sagte der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Gunther Adler. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sagte, mit der Vereinbarung sichere man die "wichtigen Kapazitäten am Flughafen Schönefeld ab, die den schrittweisen BER-Ausbau unterstützen".

Lange galt der Wunsch des Bundes, auf der sogenannten Ramp 2 seine noch in Köln/Bonn beheimatete Flugbereitschaft und das Terminal für Staatsgäste unterzubringen, als gravierendes Problem. Die Bundesbaustelle drohte den Betrieb in den westlichen Terminals des SXF zum Erliegen zu bringen. Für Lütke Daldrup hätte ein Verlust dieser Hallen eine Lücke von sechs Millionen Fluggästen pro Jahr bedeutet. Sein Masterplan für den Ausbau der Kapazitäten wäre obsolet gemacht.

Die Aussicht, der BER werde bei seinem möglichen Start 2019 doch groß genug sein, ist ein wichtiges Argument in der Debatte vor dem Volksentscheid über die Offenhaltung des Flughafens Tegel am 24. September.

Bild Nr. 1:
BM

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Die Flugbereitschaft belegt zunächst nicht die komplette Fläche

In der nun vereinbarten Lösung gesteht der Bund dem Flugha...

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