Fluggesellschaft: Insgesamt 110 Menschen an Bord von in Kuba abgestürzter Boeing

Einsatzkräfte am Absturzort

An Bord des in Kuba abgestürzten Flugzeugs befanden sich nach neuen Angaben 110 Menschen. In der Boeing 737-200 seien 104 Passagiere sowie sechs mexikanische Besatzungsmitglieder gewesen, teilte die mexikanische Fluggesellschaft Global Air, auch bekannt als Aerolíneas Damojh, am Freitag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt mit. Sie hatte die Maschine an die staatliche kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviación vermietet.

Bei den mexikanischen Besatzungsmitgliedern handelte es sich den Angaben zufolge um Pilot und Co-Pilot, einen Techniker sowie Kabinenpersonal. Die kubanischen Behörden hatten zunächst von 104 Insassen gesprochen.

Der Airbus war am Freitag kurz nach dem Start in der Nähe des internationalen Flughafens von Havanna abgestürzt. Die Maschine hatte in die 670 Kilometer entfernte ostkubanische Stadt Holguín fliegen sollen. Augenzeugen zufolge stürzte das Flugzeug ab, als es die erste Kurve flog. Es stürzte auf ein Feld und wurde fast vollständig zerstört. Drei Menschen wurden aus dem Flugzeugwrack geborgen und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Ob unter den Passagieren auch Ausländer waren, war zunächst unklar.