Fluggesellschaft: Appell an Air-Berlin-Bieter: Arbeitsplätze erhalten

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD, links) und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU)

Nicht nur Tegel, auch die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin beschäftigte am Montag die Politik. Die Europäische Union genehmigte die umstrittene Staatshilfe in Höhe von 150 Millionen Euro für das Unternehmen. Das teilte die Europäische Kommission am Montag mit. Deutschland müsse jedoch dafür sorgen, dass der Kredit vollständig zurückgezahlt werde oder einen Abwicklungsplan für die Fluggesellschaft vorlegen. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) begrüßte die Entscheidung der Wettbewerbshüter. "Brüssel hat einmal mehr bewiesen, dass Entscheidungen schnell fallen können, wenn es wirklich nötig ist", sagte Zypries.

Rückendeckung für die rund 8000 Beschäftigten der angeschlagenen Airline sicherten die Regierungschefs von Berlin und Nordrhein-Westfalen zu. Im Bieterverfahren müsse der Erhalt der Arbeitsplätze und die Sicherung der Luftfahrtstandorte Berlin und Düsseldorf eine gewichtige Rolle spielen, forderten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und der Regierende Bürgermeister Müller am Montag nach einem Gespräch mit Arbeitnehmervertretern von Air Berlin und der Gewerkschaft Verdi in Berlin.

"Unser Ziel ist es, dass wir nicht nur über Flugzeuge und Slots reden, sondern auch über das Personal", sagte NRW-Ministerpräsident Laschet. Und Berlins Regierender Bürgermeister Müller ergänzte, ,,Berlin und Düsseldorf müssen als starke Luftverkehrsstandorte erhalten bleiben".

Das Treffen in der Berliner Landesvertretung Nordrhein-Westfalens war auf Anregung Müllers zust...

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