Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan nach zwei Jahren wieder vereint

Endlich wieder zusammen: Familie Quais (Bild: Facebook/OASE Ulmbach)

Eine Odyssee mit Happy End: Ein 13-Jähriger wird auf der Flucht aus Afghanistan von seiner Familie getrennt und muss sich alleine durchschlagen. Zwei Jahre später gibt es endlich eine Wiedervereinigung, die zu Tränen rührt.

Es ist ein glücklicher Tag für Familie Quais! Sie wartet am Flughafen im Frankfurt auf den ältesten Sohn Qasim. Das Schicksal hat sie vor über zwei Jahren brutal auseinandergerissen. Auf der Flucht aus Afghanistan nach Deutschland wurde der damals 13-Jährige von seiner Familie getrennt und musste sich seitdem alleine durchkämpfen.

“Nun endlich, nach Monaten voller Leid, Tränen und Unsicherheit, konnten wir ihn in Frankfurt abholen. So viele Menschen haben geholfen, seine Odyssee zu einem Ende zu bringen und er selbst hat so viel Stärke und Durchhaltevermögen bewiesen. Wir freuen uns mit der ganzen Familie!“, schreibt die Facebook-Seite “OASE Ulmbach“ (OASE = Ort für Austausch und Soziales Engagement), eine gemeinnützige Institution, die Flüchtlingen in Form von Essen und Kleidung hilft, aber auch Deutschkurse anbietet.

“Bis zum letzten Moment die Unsicherheit, ob es wirklich klappt“, heißt es in dem Post, den die Seite veröffentlicht hat. Und dann ist es endlich so weit. Qasim kann seine Eltern und Geschwister nach zwei Jahren voller Bangen und Hoffen wieder in die Arme schließen. Die Freude ist riesengroß. Doch sehen Sie selbst – die Bilder sagen mehr als tausend Worte!

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