Flop der Hinrunde: 1. FC Köln

Flop der Hinrunde: 1. FC Köln

Zwischen grenzenlosem Jubel und maximalem Frust lagen nur sieben Monate. Noch im Mai war der 1. FC Köln auf dem Gipfel angekommen, die Qualifikation für die Europa League war der verdiente Lohn für eine überragende Saison 2016/17 - doch es folgte ein Absturz, der in der Geschichte der Fußball-Bundesliga beispiellos ist. Wenigstens konnte am letzten Hinrundenspieltag gegen Wolfsburg (1:0) der erste Saisonsieg gefeiert werden.
Schon vor dem Ende der Hinrunde räumte Armin Veh, der neue Geschäftsführer Sport, ein, dass der Klub nun für die 2. Bundesliga planen werde. Die Gesichter des Erfolgs, Trainer Peter Stöger und Vehs Vorgänger Jörg Schmadtke, waren zu diesem Zeitpunkt bereits Klub-Geschichte.
Verletzte Spieler, löchrige Defensive, harmloser Angriff, fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen, verfehlte Transferpolitik: Die Gründe für die Misere der Kölner sind vielschichtig. Immerhin hat die Klubführung nun genügend Zeit, für die wohl zweitklassige Zukunft zu planen. Denn auch Veh weiß: Nur ein "Superwunder" kann den FC jetzt noch vor dem Absturz retten.