„Das ist wie fliegen“: Wakeboarder kämpfen um Titel am Fühlinger See

50 Teilnehmer starten am Wochenende bei den Meisterschaften.

„Das ist wie fliegen“: Sascha Molly überschlägt sich, sowohl auf dem Wakeboard als auch vor Begeisterung, wenn man ihn auf seine Leidenschaft anspricht. Der 27-Jährige steht „schon immer“ auf dem Brett, „und trotzdem kann immer wieder neue Tricks lernen“. Er wird mit 50 anderen am Wochenende am Fühlinger See an den deutschen Wakeboard-Meisterschaften teilnehmen.

Bei dieser Sportart zieht ein Motorboot den Wakeboard-Fahrer hinter sich her, der auf einem Brett auf der Heckwelle des Bootes surft – mit allerlei Tricks, Sprüngen und Saltos. Die Boote sind extra so konstruiert, dass sie eine kleine Fontäne hinter sich bilden.

Rund um die Regattastrecke am Fühlinger See wird bereits zum zweiten Mal in Folge gesurft, geschlemmt und getanzt. Unter dem Motto „Eat Play Love“ können die Besucher am Wochenende bei freiem Eintritt die Wassersportler bestaunen, auf dem Street-Food-Markt kulinarische Entdeckungen machen und tanzen zu verschiedenen DJs, die live unter freiem Himmel auflegen. „Wir verbinden hier diese Komponenten, weil es einfach drei Dinge sind, die wir gerne tun“, erzählt Veranstalter Alexander Neuwirth.

„Das ist was für Junge und für Junggebliebene“, so der Kölner Diplom-Sportwissenschaftler. Man hofft auf 15.000 bis 20.000 Besucher, im letzten Jahr waren es insgesamt 10.000 über das Wochenende verteilt.

Mit sechs Jahren der jüngste Teilnehmer

Maximilian ist mit seinen sechs Jahren der jüngste Teilnehmer, sein Vater ist mindestens so aufgeregt wie er. „Das ist das erste Mal, dass er von so einem Profiboot gezogen wird“, erzählt der Vater. Seit einem Jahr steht sein Sohn auf dem Brett. „Am Fühlinger See sind die Bedingungen für Wakeboarder traumhaft: kein Verkehr auf dem Wasser, keine Sportboote.“

Ausnahmsweise darf Maximilians Mutter mit in das Boot, das ihn zieht. Die Crew feuert ihn an, jubelt ihm zu, als er eine Welle besonders gut genommen hat. Zwischendurch findet er noch die Zeit, seinem Vater am Ufer zuzuwinken – derweil surft er einhändig weiter, lässig wie die Großen. Nachdem am Freitag bereits trainiert wurde an der Regattastrecke, geht an diesem Wochenende das Wettkampf-Programm los.

Der Samstag startet um 10 Uhr mit den Qualifikations-Läufen in den verschiedenen Kategorien Boys, Ladys, Juniors, Masters und Open Men, die Königsklasse. In Liegestühlen oder auf der Tribüne findet sich bequem Plätze für die Zuschauer. Auch der Street-Food-Markt und die Party laufen hier bereits.

Am Sonntag ab 10 Uhr wird es dann ernst im Finale. Für die Königsklasse wird ein Preisgeld von 3000 Euro vergeben, die Siegerehrung ist um 16 Uhr. Essen und Tanzen können die Besucher bis 21 Uhr abends.

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