Flick: "Mag mich nicht mit Heynckes vergleichen"

Flick: "Mag mich nicht mit Heynckes vergleichen"

Ein Vergleich mit dem großen Jupp Heynckes? Bayern Münchens neuem Trainer Hansi Flick war die Frage trotz seines tollen Einstands beim deutschen Fußball-Rekordmeister fast schon peinlich. "Er ist einer der erfolgreichsten und besten Trainer, die es gibt. Deswegen mag ich mich mit ihm nicht vergleichen", sagte der 54-Jährige vor dem Bundesligaspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen mit Nachdruck.
Flick hat sich aber viel von Heynckes (74) abgeschaut. "Menschlichkeit, Empathie, er hat sich nicht so wichtig genommen. Die Art und Weise, wie er mit den Spielern umgegangen ist, war einfach gut", betonte Flick, der in den vergangenen Wochen "schon ein paar Mal" mit Heynckes telefoniert hat.
In den bisherigen vier Spielen unter Flick gab es vier Siege und beeindruckende 16:0 Tore. Das ist der bislang beste Start eines neuen Bayern-Trainers. Doch der Nachfolger von Niko Kovac stellt sich nur ungern in den Mittelpunkt.
"Ich spreche gerne von meinem Team. Fußball ist keine One-Man-Show, ich nehme mich nicht so wichtig. Wichtig ist das Team hinter dem Team, da muss eine gewisse Wertschätzung da sein", sagte er: "Sicher wird das Ganze an einem Namen festgemacht, aber es steckt viel mehr dahinter. Als Trainer bist du ein Leiter, du musst gucken, dass jeder das Vertrauen bekommt."
Das gelingt Flick offenbar bestens. "Hansi Flick nimmt jeden mit, das ist wichtig. Das ist das, was Jupp Heynckes auch immer gemacht hat", lobte Kapitän Manuel Neuer zuletzt bereits. Auch Torjäger Robert Lewandowski zog einen Vergleich zu Heynckes, der mit den Bayern 2013 das historische Triple gewonnen hatte: "Stimmung, der Kontakt, das ist ähnlich. Die Empathie spricht für ihn. Wir Spieler merken, dass er hinter uns steht."