Flick verrät: Das war mein bewegendster Moment

SPORT1
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Hansi Flick hat verraten, welcher Moment für ihn der emotionalste seit Beginn seiner Bayern-Ära war.

"Der Sieg im Finale der Champions League in Lissabon war mehr als besonders. Weit nach dem Schlusspfiff bin ich noch mal in den Mittelkreis gegangen und habe mich zu Joshua Kimmich, David Alaba und Serge Gnabry auf eine Trommel gesetzt, die Joshua dabeihatte. Im Nachhinein war das der bewegendste Moment", sagte der Trainer des FC Bayern in der Welt am Sonntag und ergänzte: "Für den gesamten Verein war das Triple eine riesige Sache. Es hat gedauert, bis man das verarbeitet hat."

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Darüber hinaus stärkte Flick seinem früheren Chef Joachim Löw erneut den Rücken und schloss abermals aus, den Bundestrainer kurzfristig beerben zu wollen. "Jogi hat sich dafür entschieden, und ich verstehe absolut, dass er an seiner Entscheidung festhält", sagte der Erfolgscoach über die andauernde Nicht-Berücksichtigung der Routiniers Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels: "Das ist legitim. Es geht auch darum, die jungen Spieler zu entwickeln. Es kommen große Talente nach. Der Weg ist in Ordnung."

Flick: Löw-Nachfolge aktuell kein Thema

Er selbst freue sich, als möglicher Nachfolger Löws gehandelt zu werden, meinte der 55-Jährige. DFB-Direktor Oliver Bierhoff habe aber betont, "dass dies aktuell kein Thema ist. Das gilt auch von meiner Seite als Bayern-Trainer. Ich stehe hier unter Vertrag, habe eine tolle Mannschaft und arbeite für einen tollen Verein. Derzeit stimmt vieles, insofern müssen wir uns keine Gedanken über andere Positionen machen".

Dass Löw nach dem 0:6 in Spanien in der Kritik steht, hält dessen Assistent beim WM-Triumph 2014 für "nachvollziehbar, ändert aber nichts an meiner Einschätzung, dass die DFB-Elf mit einer entsprechenden Vorbereitung bei der EM im nächsten Jahr eine gute Rolle spielen wird. Die Frage nach mir stellt sich für mich dabei nicht".

Zudem äußerte sich Flick über die brisantesten Personalien beim deutschen Rekordmeister. Dazu, dass der 2021 auslaufende Vertrag von Boateng nicht verlängert werden soll, erklärte Flick: "Dass mit Jérôme nicht mehr geplant wird, habe ich in dieser Klarheit nicht gehört. Jérôme spielt seit über neun Jahren für den FC Bayern und ist in dieser Zeit zweimal Triple-Sieger geworden. Er ist ein sehr wichtiger Spieler."

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Flick über Boateng und Alaba

In der vergangenen Saison habe er ein Niveau erreicht, das ihm wenige zugetraut haben, betonte Flick: "Einen solchen Spieler darf man nicht abschreiben."

Auch zu David Alaba, mit dem die Münchner keine Einigung im Vertragspoker erzielen konnte, bezog der Ex-Hoffenheim-Trainer Stellung.

"David ist ein ganz feiner Mensch und genialer Fußballspieler. Er ist sehr beliebt in der Mannschaft und hält sie zusammen. David sollte Verantwortung übernehmen und selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist", sagte Flick.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)