Flick: Deshalb ist Hummels wieder nicht dabei

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Flick: Deshalb ist Hummels wieder nicht dabei
Flick: Deshalb ist Hummels wieder nicht dabei

Bundestrainer Hansi Flick hat sein Aufgebot für die letzten beiden Länderspiele des Jahres nominiert.

Im Kader der Nationalmannschaft für die abschließenden WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein (11. November) und in Armenien (14. November) steht dabei erstmals auch Lukas Nmecha vom VfL Wolfsburg. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der WM-Qualifikation)

Neben Nmecha könnte auch Freiburgs Nico Schlotterbeck zu seinem DFB-Debüt kommen: Der Abwehrspieler war schon in den vergangenen beiden Länderspielpausen nominiert worden, aber jeweils nicht zum Einsatz gekommen.

Draxler und Brandt zurück - Hummels fehlt weiter

Ebenfalls mit dabei sind Julian Draxler von Paris Saint-Germain, Ilkay Gündogan von Manchester City und BVB-Profi Julian Brandt, die zuletzt nicht nominiert worden waren.

Auch Jamal Musiala (FC Bayern) und Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach), die in ihren Vereinen in den vergangenen Wochen meist nur auf der Bank saßen, gehören wie schon bei den vergangenen Länderspielen zum Aufgebot.

Nicht nominiert wurde hingegen einmal mehr Mats Hummels von Borussia Dortmund, auch der angeschlagene Timo Werner vom FC Chelsea fehlt diesmal.

„In den zwei Wochen, die er dann Pause hat, kann er sich auf sein Training fokussieren, das ist wichtig“, erklärte Flick das Hummels-Fehlen. Der Dortmunder plagt sich seit Saisonbeginn mit Knieproblemen herum, quält sich angeschlagen durch die bisherige Spielzeit. „So wie Mats jetzt gesagt hat, dass er auf dem Weg zu hundert Prozent ist – das sehen wir als Trainerteam genauso“

Trotz der sportlichen Bedeutungslosigkeit der beiden Partien gegen Liechtenstein und Armenien stellt der FC Bayern mit acht Spielern einmal mehr den Großteil des Kaders, von Borussia Mönchengladbach sind drei Profis mit dabei, der BVB, der SC Freiburg, PSG und Chelsea stellen jeweils zwei Spieler.

Nmecha als U21-Held beim EM-Titel

Der erstmals in die A-Nationalmannschaft berufene Wolfsburger Nmecha hatte die deutsche U21 Anfang Juni bei der Europameisterschaft mit seinem entscheidenden Treffer im Finale gegen Portugal zum Titel geschossen.

Das DFB-Team hatte Mitte Oktober mit dem 4:0 in Nordmazedonien bereits vorzeitig die Qualifikation für die WM 2022 in Katar perfekt gemacht.

Für Flick, der den Job als Bundestrainer im Sommer von Joachim Löw übernommen hatte, stehen nach fünf Partien fünf Siege und 18:1 Tore zu Buche. (DATEN: Die Tabellen der WM-Qualifikation)

Das DFB-Aufgebot im Überblick:

Tor: Bernd Leno, Manuel Neuer, Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp

Abwehr: Matthias Ginter, Christian Günter, Jonas Hofmann, Thilo Kehrer, David Raum, Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, Niklas Süle

Mittelfeld/Angriff: Karim Adeyemi, Julian Brandt, Julian Draxler, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Ilkay Gündogan, Kai Havertz, Joshua Kimmich, Thomas Müller, Jamal Musiala, Florian Neuhaus, Lukas Nmecha, Marco Reus, Leroy Sané, Florian Wirtz

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