Flüge: Air Berlin lehnt Wechsel von Bodendienstleister ab

Gepäckabfertigung Flughafen Berlin Tegel

Die Posse um den Bodendienstleister Aeroground und die Fluggesellschaft Air Berlin geht weiter. Wie berichtet, hat das Münchner Unternehmen, das sich in Tegel um die Abfertigung der Air-Berlin-Maschinen kümmert, angeboten, den noch bis 2024 geltenden Vertrag aufzulösen. Der Vorschlag lautete, dass die Airline zum Anbieter Wisag zurückkehren könne, der diese Aufgabe zuvor über viele Jahre innehatte. Aeroground würde diesen Prozess unterstützen.

Bei Air Berlin stößt diese Idee auf wenig Gegenliebe. Es sei völlig unverständlich, "warum ein Dienstleister nach ein paar Monaten das Handtuch bei einer auf sieben Jahre angelegten Partnerschaft wirft. Wir erwarten, dass unser Dienstleister seine Probleme endlich professionell angeht und die vertraglich zugesicherte Leistung bringt", sagt ein Sprecher.

Sonnabend vor einer Woche wurden 16 Flüge gestrichen

Wie berichtet, steht die Partnerschaft unter keinem guten Stern, seit die Bayern Ende März ihre Arbeit aufnahmen. Seitdem habe es Aeroground nicht ein einziges Mal geschafft, in voller Mannstärke anzutreten, heißt es bei Air Berlin. Die Folge ist eine deutliche Zunahme verspäteter Flüge beziehungsweise verlorener Gepäckstücke.

Sonnabend vor einer Woche etwa wurden 16 Flüge gestrichen, etliche mehr waren zum Teil deutlich verspätet, da laut Air Berlin mehr als die Hälfte der 20 Abfertigungsmanager fehlten. Für all die Versäumnisse der letzten Monate will Air Berlin zehn Millionen Euro an seine Passagiere zurückzahlen.

Air Berlin wähnt sich "...

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