Flüchtlingspolitik: Merkel: Deutschland bereit, mehr Flüchtlinge aufzunehmen

Zu Gast waren leitende Vertreter der IOM und der UNHCR.

65,5 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit auf der Flucht, so viele wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Von denen, die Flüchtlinge im engeren Sinn sind, kommt derzeit mehr als die Hälfte aus nur drei Ländern: Syrien, Afghanistan und dem Südsudan. Entgegen der weit verbreiteten Wahrnehmung in Europa, dass die europäischen Länder die Hauptlast tragen, leisten andere Länder viel mehr. Die meisten Flüchtlinge hat die Türkei aufgenommen, gefolgt von Pakistan, dem Libanon, dem Iran und Uganda.

Krisenland Libyen spielt zentrale Rolle

Dennoch spaltet die Flüchtlingspolitik Europa. Seitdem die sogenannte Balkanroute abgeriegelt wurde, versuchen wieder viel mehr Menschen, über die viel gefährlichere Mittelmeerroute nach Europa zu gelangen. Mehr als 90.000 Menschen sind in diesem Jahr bereits nach Italien gekommen, neuerdings versuchen auch immer mehr, über den Seeweg nach Spanien zu gelangen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das nordafrikanische Krisenland Libyen, von dessen Küste aus die meisten Bootsflüchtlinge die Überfahrt antreten.

Wie dessen fragile Regierung der Nationalen Einheit, die bei weitem nicht das ganze Land unter Kontrolle hat, gestärkt werden kann, war deshalb auch ein wichtiges Thema, das Kanzlerin Angela Merkel...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung