Flüchtlinge lernen jetzt erst Deutschlands wahre Bürokratiehölle kennen

Tobias Böhnke

Im Video oben seht ihr, wie Deutsche Jobcenter Hartz-IV Empfänger im Stich lassen.

Bei der Flucht nach Deutschland ging es für Flüchtlinge erstmal nur um eines: In Sicherheit zu sein.

Hunderttausende dieser Flüchtlinge werden lange in Deutschland leben - und arbeiten wollen, um sich und ihre Familien zu finanzieren.

Bei vielen wird dieser Wunsch aber an den Arbeitsagenturen und Jobcentern scheitern.

Denn ihre Bürokratie lässt die Jobsuche für Flüchtlinge zur Hölle werden. Das überkomplizierte System wird auch verhindern, dass sich Flüchtlinge erfolgreich integrieren können. 

Die Ausgangssituation:

Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Anzahl der Menschen, die in Deutschland Hartz IV beziehen, zuletzt drastisch gestiegen. Ein Grund: Flüchtlinge, die nach Anerkennung ihres Asylverfahrens Hartz-IV-Leistungen beziehen.

Im September 2017 bezogen 936.407 Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea, Iran, Pakistan, Somalia oder Nigeria Hartz IV. Das sind knapp ein Viertel aller Hartz-IV-Bezieher in Deutschland. 

► 583.600 Kinder und Jugendliche leben aktuell in Hartz-IV-Familien ohne deutschen Pass.

► Seit 2013 sind laut Angaben des Bundesinnenministeriums 1,7 Millionen Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Die Zahl der Neuankömmlinge ist stark rückläufig.

Für 2018 werden zwischen 180.000 und 200.000 neue Flüchtlinge erwartet

Mehr zum Thema:Ex-Jobcenter-Mitarbeiterin: Es geht selten darum, Hartz-IV-Empfängern zu helfen

Darum landen so viele Flüchtlinge in Hartz IV:

► Auch wenn Flüchtlinge in Deutschland bleiben...

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