Fix: Aubameyang wechselt zu Arsenal

Pierre-Emerick Aubameyang wechselt vom BVB zum FC Arsenal

Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund  und der FC Arsenal haben sich auf einen sofortigen Transfer von Pierre-Emerick Aubameyang geeinigt. Der Vertrag des Gabuners wurde aufgelöst.

Arsenal zahlt eine Ablöse von 63,75 Millionen Euro für den Gabuner - der neue Rekord-Transfer der Gunners. Über die genaue Vertragslaufzeit machten die Londoner keine Angabe. Die Rede war lediglich von einem langfristigen Vertrag.

Zorc würdigt Aubameyang

Bei den Gunners trifft Aubameyang auch auf Henrikh Mkhitarayan, mit dem er gemeinsam für den BVB auflief. Der Armenier begrüßte seinen Teamkollegen schon in einem Video.


"Von den unschönen Ereignissen der vergangenen Wochen abgesehen, erinnern wir uns gern daran zurück, dass die Geschichte von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB über mehr als vier Jahre eine einzige Erfolgsstory war. Er hat in dieser Zeit Großartiges für Borussia Dortmund geleistet, viele wichtige Tore geschossen und ist Teil jener Mannschaft, die 2017 den DFB-Pokal nach Dortmund geholt hat", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc zum Abschied des Stürmers.

(Alle Infos zum Transferfinale am Mittwoch in Bundesliga Aktuell um 18.30 Uhr und 23.30 LIVE im TV auf SPORT1)

Torschützenkönig beim BVB

Für die Zukunft wünsche man Pierre-Emerick alles Gute, heißt es weiter im Vereinsstatement. Aubameyang stand seit 2013 beim BVB unter Vertrag, in 213 Einsätzen erzielte er 141 Tore.


Gleich bei seinem Einstand am 10. August 2013 traf Aubameyang dreifach beim FC Augsburg, in der Bundesliga kam er in 144 Einsätzen auf 98 Tore. In der Saison 2016/17 wurde der Gabuner mit 31 Saisontoren Torschützenkönig der Bundesliga. Sein größter Erfolg mit der Mannschaft war der Pokalsieg 2017, beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt sorgte er mit einem verwandelten Foulelfmeter für den Siegtreffer. 


2016 wurde Aubameyang als erster Spieler der Bundesliga zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt. 

In der Bundesliga lieferte er sich heiße Duelle um die Torjägerkanone mit Robert Lewandowski vom FC Bayern. Der Pole äußerte sich via Twitter zum Abgang des Gabuners. "Viel Glück. Es war mir eine Ehre mich mit dir zu messen. Nur ein gesunder Wettkampf bringt uns weiter."