Fipronil-Eier: Erstmals auch verarbeitete Produkte zurückgerufen

Landwirtschaftsminister Schmidt wehrt sich gegen Kritik an seinem Krisenmanagement.

n der Affäre um giftbelastete Eier wehrt sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gegen Kritik an seinem Krisenmanagement. „Die Lebensmittelüberwachung ist Aufgabe der Bundesländer. Trotzdem hat sich mein Haus unverzüglich eingeschaltet und befindet sich seit Bekanntwerden der Betroffenheit Deutschlands im engen Austausch mit den Behörden der Länder“, sagte Schmidt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Die Experten seines Hauses und der nachgeordneten Behörden seien „seit Tagen nahezu rund um die Uhr im Einsatz, um weitere Kenntnisse über den Sachverhalt zu erlangen und um den Informationsaustausch zwischen den Behörden sicherzustellen“, betonte der CSU-Politiker in der „Passauer Neuen Presse“. Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hatte ihm zuvor vorgeworfen, tagelang in der Versenkung zu verschwinden, während die Verbraucher verunsichert seien. Dazu sagte Schmidt, er persönlich halte es für nicht angezeigt, „mit diesem Thema Wahlkampf zu machen“.

Am Abend wurden erstmals verarbeitete Produkte zurückgerufen

Zum Vorwurf, dass es nicht genügend Lebensmittelkontrolleure gebe, sagte Schmidt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Es waren doch gerade die amtlichen Kontrollen, die den Vorgang aufgedeckt haben. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Lebensmittelbetrug und kriminelle...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung