FinLab setzt auf Bitcoin-Plattform – Aktie geht durch die Decke

Nikolas Kessler
1 / 1
Bitcoin auf Allzeithoch: Jamie Dimon will nicht mehr drüber sprechen

Die Frankfurter FinLab AG hat am Freitag eine Millioneninvestment in das Londoner Fintech-Unternehmen Vaultoro, einer Echtzeit-Handelsplattform für Gold und Bitcoins, bekanntgegeben. Die Aktie ist daraufhin um bis zu 25 Prozent nach oben geschossen.

Der auf den Fintech-Bereich spezialisierte Company-Builder investiert demnach eine siebenstellige Summe in Vaultoro. Das Geld soll vor allem in den Ausbau der bestehenden Bitcoin/Gold-Plattform hin zu einer Multi-Asset-Plattform fließen, die neben Euro/Gold auch weitere Kryptowährungen wie zum Beispiel Ethereum beinhalten wird. Auch in neues Personal und Marketing soll investiert werden, um das bereits starke Wachstum weiter voranzutreiben.

Über Vaultoro können Anleger schnell und kostengünstig physisches Gold mit Bitcoin kaufen und in einem Hochsicherheitslager in der Schweiz einlagern lassen. Dies ermöglicht es den Anlegern, ihre Einlagen außerhalb des Bankensystems zu sichern, ohne dass diese physischen Anlagen an Liquidität verlieren.

Mit Hilfe von Vaultoros Internet-Vaulting-App und einer durch Gold abgesicherten Debitkarte sollen Anleger ihre Einlagen mit Gold und Bitcoin absichern und in jeder Währung in Echtzeit ausgeben können. Physische Edelmetalle können dadurch erstmals direkt als Zahlungsmittel verwendet werden.

„Wir sind begeistert von der innovativen Echtzeit-Handels-Plattform von Vaultoro, die es Menschen weltweit ermöglicht, in physisches Gold zu investieren und dieses zu handeln, derzeit über Bitcoin, in naher Zukunft auch mit anderen Währungen wie Euro und Ethereum“, so FinLab-Vorstand Stefan Schütze. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und darauf, das Vaultoro-Team mit unserem Know-how, unserem Netzwerk und unseren Finanzmitteln tatkräftig zu unterstützen, um Vaultoro zur führenden Multi-Asset-Handelsplattform zu entwickeln.“

Mehr zum Thema Bitcoins und Kryptowährung lesen Sie auch in der aktuellen Ausgabe (37/2017) des AKTIONÄR – hier als E-Paper.

Hinweis auf möglichen Interessenkonflikt:

An der FinLab AG ist der Herausgeber von DER AKTIONÄR, Herr Bernd Förtsch, mittelbar wesentlich beteiligt.