FinLab AG mit sehr erfolgreichem Geschäftsjahr 2017 / Ergebnisse nach IFRS und HGB bestätigen die hohen Erwartungen

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12.04.2018 / 16:02
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Frankfurt am Main, 12.04.2018 - Die Frankfurter FinLab AG (WKN 121806, ISIN DE0001218063, Ticker A7A.GR) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 erneut sehr gute Ergebnisse erzielen und damit die hohen Erwartungen erfüllen.
So beträgt das Periodenergebnis nach Internationalen Financial Reporting Standard (IFRS) EUR 14,2 Mio. (Vorjahr EUR 14,0 Mio.) und das Gesamtergebnis (IFRS) EUR 30,8 Mio. (Vorjahr EUR 11,8 Mio.). Auch der Jahresüberschuss nach HGB liegt 2017 mit EUR 1,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,3 Mio.) im Bereich des Vorjahres und hat damit die Erwartungen mehr als erfüllt.

Vorstand Juan Rodriguez verweist insbesondere auf die äußert positive Entwicklung des Börsenkurses bei der Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000A0L1NN5 / Ticker: HPBK), an welcher die FinLab mit gut 45 % beteiligt ist: "Mit einer Performance von 66 % in 2017 konnte die Heliad ihre Aktionäre voll überzeugen. Das wirkte sich auch sehr positiv auf unser Ergebnis aus.". Vorstandskollege Stefan Schütze ergänzt: "Die Entwicklung bei den nicht börsennotierten Beteiligungen, z.B. bei der Deposit Solutions GmbH, hat ebenfalls zu diesem sehr guten Ergebnis beigetragen."

So konnte Deposit Solutions im abgelaufenen Geschäftsjahr den Wettbewerber Savedo übernehmen und den Wert der vermittelten Anlagen in 2017 auf über EUR 4 Mrd. und im 1. Quartal 2018 auf über EUR 5 Mrd. steigern. Neben dem sehr guten Geschäftsverlauf hat Deposit Solutions Kapital in Höhe von USD 20 Mio. - bei einer Verdopplung der Bewertung gegenüber dem Vorjahr - Ende 2017 eingeworben. Entsprechend wurde der Wert der Anteile bei der FinLab ergebniswirksam erhöht.

Fastbill, seit April 2017 eine Portfoliofirma von FinLab, konnte seitdem Ihren Kundenstamm deutlich erhöhen und weitere strategische Kooperationen eingehen, wie z.B. mit der DATEV, der Deutschen Bank und dem Banking-Startup Kontist.

Die Darmstädter Technologiefirma Authada hat das Produktportfolio in 2017 weiter ausgebaut. So hat Authada als erstes Unternehmen überhaupt die Zertifizierung ihrer Software durch das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) erhalten und damit nachgewiesen, dass die höchsten sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt werden. Des Weiteren hat Authada mit ihrer Identifizierungslösung (KYC) zum Onboarding von Kunden mittels dem elektronischen Personalausweis (eID) den Symbioticon, ein Wettbewerb für digitale und mobile Lösungen für Bankanwendungen für Endkunden, des Sparkassen Innovation Hub gewonnen.

Die Beteiligung Vaultoro, eine Bitcoin/Gold Exchange, hat im Jahr 2017 weitere Funktionalitäten in die Handelsplattform integriert, über die im Geschäftsjahr mehr als eine Tonne Gold gehandelt wurde. Im März 2018 wurde mit dem Online-Sparkonto "Bar9" bereits das zweite Produkt auf den Markt gebracht, wodurch nun auch einfach digital mit Euro in Edelmetalle wie Gold und Silber investiert werden kann.

Die Kapilendo AG, eine der führenden Crowdlending-Plattformen für den Mittelstand konnte in 2017 das platzierte Volumen auf 20 Mio. EUR steigern und ihre Marktposition weiter ausbauen. Mit sogenannten "Leuchtturm Projekten" wie der Millionen Finanzierung für das bekannte Startup Little Lunch und der Platzierung einer siebenstelligen Summe in Rekordzeit von weniger als 10 Minuten für den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin konnte Kapilendo europaweit für Schlagzeilen sorgen.

In den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte auch die FinLab bereits die ersten erfolgreichen Transaktionen vermelden. Im Rahmen einer sogenannten Pre-IPO Runde hat sich die FinLab an der Galaxy Digital Holdings Ltd., einer Firma die von Hedgefonds-Legende Mike Novogratz gegründet wurde, beteiligt. Im März 2018 konnte mit Block.one, dem Entwickler der führenden Blockchain-Software EOS.IO, eine Absichtserklärung zur Gründung und Kapitalisierung eines neuen Fonds in Höhe von USD 100 Mio. (EUR 81 Mio.) unterzeichnet werden. Der Fonds wird strategische Investitionen in ganz Europa in Projekte, die auf der Open-Source-Blockchain-Software EOS.IO aufbauen, tätigen. Erste Umsätze aus dem Fond sollen FinLab bereits in 2018 zufließen.

Das zum Portfolio der FinLab AG gehörende Kölner FinTech-Startup nextmarkets GmbH hat zu Beginn des Jahres 2018 mit seiner Maltesischen Tochtergesellschaft die Zulassung als Wertpapierhandelsbank erlangt. Die eigene Banking-Einheit ermöglicht die Erbringung sämtlicher benötigter Finanzdienstleistungen im Europäischen Wirtschaftsraum.

Nicht zuletzt hat Iconiq Lab, die jüngste Beteiligung der FinLab, in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres sein ICO Accelerator Programm mit den ersten fünf Unternehmen gestartet und den Vorverkauf seiner ICNQ Token in Höhe von EUR 1.500.000 erfolgreich abgeschlossen. Das Public-ICO für ICNQ startet ab dem 15. April, wofür auch bereits reges Interesse signalisiert wurde.
 

Der vollständige Jahresfinanzbericht ist ab dem 12. April 2018 unter www.FinLab.de abrufbar.


Über die FinLab AG:
Die börsennotierte FinLab AG (WKN 121806 / ISIN DE0001218063 / Tickersymbol: A7A) ist einer der ersten und größten auf den Financial Services Technologies ("fintech") Bereich fokussierten Company Builder und Investoren in Europa. Der Schwerpunkt von FinLab ist die Entwicklung deutscher fintech-Start-up-Unternehmen sowie die Bereitstellung von Wagniskapital für deren Finanzbedarf, wobei jeweils eine langfristige Beteiligung und Begleitung der Investments angestrebt wird. Darüber hinaus investiert FinLab global im Rahmen von Venture-Runden in fintech-Unternehmen, vor allem in den USA und in Asien.


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