Finden Sie heraus, welche Spuren Sie bei Google hinterlassen!

Jede Suchanfrage wird bei Google bis zu 18 Monate lang gespeichert. (Bild: ddp)

Suchanfragen, GPS-Daten und vieles mehr: Für Google sind die Nutzer unterdessen transparent. Sehr gut also, dass man die Datensammlung des Internetriesen einsehen und auch löschen kann. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Tina ist 33 Jahre alt, fährt jedes Wochenende nach Dresden, hat zwei Katzen und interessiert sich für Verschwörungstheorien. Solche oder ähnliche Personenprofile zu erstellen ist für Google ein Klacks. Denn gespeichert werden alle Spuren, die wir im Internet hinterlassen: Suchanfragen, App-Nutzung, angesehene Youtube-Videos und auch sämtliche GPS-Daten – sofern das Smartphone mit dem Google-Konto verknüpft ist – speichert der Internetriese bis zu 18 Monate lang. Was genau mit diesen unvorstellbaren Datenmengen der einzelnen Personen passiert ist nicht so ganz klar. Es dürfte aber beunruhigend genug sein, dass sie existieren.

„Deine Aktivitäten helfen dabei, Google schneller, intelligenter und nützlicher zu gestalten“, heißt es lediglich auf myactivity.google.com. Auf dieser Website können Nutzer einsehen, was Google alles gesichert hat und „einzelne Einträge oder ganze Themenbereiche löschen.“

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Wer auf den Link klickt, kann sich über seine normalen Zugangsdaten des Google-Kontos anmelden und erhält sofort einen Überblick über alles, was der Suchgigant die letzten 18 Monate über die eigene Person gespeichert hat. Dort werden Routen angezeigt, die man über Google Maps aufgerufen hat, Sucheinträge und Seiten, die man in den Suchergebnissen angeklickt hat.

Über ein intuitives Menü ist es nun jedem Nutzer möglich, entweder einzelne Einträge zu löschen oder aber die Archivierung der eigenen Daten komplett zu unterbinden.

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