Finanz-Optimist oder Bankenkritiker - welcher Bankentyp seid ihr?

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 2 Min.
Kundinnen und Kunden erwarten unterschiedliche Services von ihren Banken.
Kundinnen und Kunden erwarten unterschiedliche Services von ihren Banken.

Die Bank zu wechseln, ist zwar mittlerweile leichter geworden, die Bank zu wählen, fällt hingegen fielen noch schwer.

In einer Umfrage im Auftrag der Smartphone-Bank Revolut, die das Meinungsforschungsinstitit Yougov unter 5000 Teilnehmern im Alter von 18 bis 54 Jahren durchführte, haben sich drei Kategorien von unterschiedlichen Banknutzern ergeben.

Fintech Fans sind Nutzer, die mit Finanzapps bereits vertraut sind. Für 87 Prozent von ihnen ist die Möglichkeit, die eigenen Finanzen von einer App aus zu steuern, das Allerwichtigste – gefolgt von gebührenfreien Zahlungen und Abhebungen im Ausland (58 Prozent), kompatible Zahlungslösungen (54 Prozent), einen schnellen Service (52 Prozent) und integrierte Budgeting-Funktionen direkt in der App (45 Prozent).

Bankenkritiker sind schwer über Social Media zu erreichen

Finanzoptimisten sind Digital-Banken gegenüber offen und neugierig. Neben der App-Funktionalität – das Wichtigste für 70 Prozent der Befragten – sind auch gute Angebote und Cashback-Programme entscheidend (38 Prozent), sowie ein 24/7 erreichbares Kundenzentrum (38 Prozent), ein schnelles Service (34 Prozent) und ergänzende Produkte, wie z.B. Versicherungen (ebenso 34 Prozent der Befragten).

Schließlich die Bankenkritiker: Sie suchen nach unkomplizierten Lösungen und Alternativen zu ihrer Bank, zur selben Zeit betrachten sie aber Neobanken eher skeptisch. Des Weiteren sind sie schwer auf Social Media und sonstigen Medien zu erreichen, weil sie sich hauptsächlich auf persönliche Empfehlungen von Freunden und Familien verlassen.

Sie suchen eine Banking-App, die einfach zu bedienen ist (64 Prozent der Befragten), gebührenfreie Zahlungen und Abhebungen im Ausland (45 Prozent), gute Cashback-Angebote (38 Prozent), einen schnellen Service (37 Prozent) und kompatible Zahlungslösungen (35 Prozent) anbietet.

Manche Dinge sind bei allen 3 Typen gleich

Eine paar Eigenschaften haben allerdings alle drei Typen gemeinsam: Vertrauen, Sicherheit, ein kundenzentrierter Ansatz und eine schnelle Kontoeinrichtung sind allen sehr wichtig.

Revolut liess auch per Umfrage die generellen Prioritäten von deutschen Kundinnen und Kunden bei der Wahl des Kontos erfragen.

72 Prozent betrachten Bargeldabhebungen als das erste und wichtigste Auswahlkriterium für die Wahl eines Kontos – gefolgt von kostenlosen EC-Karten (58 Prozent), Online-Zahlungen via Online-Banking und Einzahlungen (beide 54 Prozent), Lastschriftverfahren im Online-Banking (34 Prozent) sowie Sparkonten (37Prozent).

76 Prozent akzeptieren Einzahlungen per Bezahldienstleister

Geht es um die Wahl einer sicheren Einzahlungsmethode, so, finden 81 Prozent der Befragten Überweisungen besonders praktisch, gefolgt von Einzahlungen über Bezahldienstleister (76 Prozent) sowie Bareinzahlungen am Automat (76 Prozent) oder persönlich in der Filiale (56 Prozent). In Sachen Kundenbetreuung bevorzugen Deutsche nach wie vor eine persönliche Beratung (31 Prozent der Befragten – während 28 Prozent mit einer telefonischen Beratung zufrieden sind).

sr