Finanz-Managerin behauptet: „Bargeld diskriminiert die Armen“

Annette Dönisch
Mastercard-Vorstandsmitglied Ann Cairns

Eine Mastercard-Managerin behauptet, dass die Zahlung per Karte nicht nur für reiche, sondern auch für arme Menschen von Vorteil ist. Ann Cairns, die im Vorstand des Kreditkarteninstituts sitzt, sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Bargeld diskriminiert die Armen“. 

Die landläufige Meinung lautet, dass Kreditkarten eher für wohlhabende Menschen nützlich sind. Sie müssen nicht haargenau auf die Beträge achten, die sie ausgeben, und bevorzugen eine schnelle Zahlweise.

Die britische Mastercard-Managerin wirbt auch unter weniger wohlhabenden Menschen für die Kartenzahlung. Und das, obwohl arme Menschen durch Bargeld einen besseren Überblick über die Ausgaben haben könnten.

Viele Produkte sind online günstiger

Cairns erklärt dies folgendermaßen: Viele Produkte, wie etwa Zugtickets, sind im Internet günstiger. Wer daher ein Konto und eine Karte zum digitalen Bezahlen hat, kann die reduzierten Tarife nutzen. Wer hingegen nur über Bargeld verfügt, muss am Fahrkartenautomat den regulären Preis zahlen. Damit werden Menschen, die nicht mit Karte zahlen können, benachteiligt. 

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