Frankfurt ist Finale ganz nah: „Ich glaube, wir rocken das“

Frankfurt ist Finale ganz nah: „Ich glaube, wir rocken das“
Frankfurt ist Finale ganz nah: „Ich glaube, wir rocken das“

Eintracht Frankfurt hat das Endspiel der Europa League dicht vor Augen und der Optimismus ist nach dem 2:1 (1:1) im Halbfinal-Hinspiel bei West Ham United in der Europa League groß!

„Das Finale ist das große Ziel. Wir haben nächste Woche das wichtigste Spiel der Saison und müssen das noch erfolgreich bestreiten. Das Stadion wird platzen“, erklärte Kapitän Kevin Trapp bei RTL.

Ansgar Knauff fügte an: „Es ist ein unglaublicher Weg, den wir mit dem ganzen Club machen, mit der ganzen Stadt. Wir sind einen Schritt vom Finale entfernt und ich glaube, dass wir das rocken werden.“

Frankfurt-Fans vor Stadion abgewiesen

Präsident Peter Fischer warnte sein Team jedoch: „Wir werden heute Abend vielleicht ein Bier trinken. Aber morgen geht es nach dem Frühstück und dem Rückflug darum, dass es nächsten Donnerstag zählt.“

Der Klub-Boss fügte aber an: „Wir wollen nach Sevilla, das ist klar. Wer etwas anderes sagt, erzählt Mist.“

Im Halbfinal-Hinspiel gelang den Adlern ein 2:1 dank Ansgar Knauff (1.) und Daichi Kamada (54.). Zwischenzeitlich hatte Michail Antonio für den Ausgleich gesorgt (21.).

Die Hessen hatten mächtig Glück. In der Nachspielzeit landete ein Fallrückzieher von Jarrod Bowen an der Latte. Von dort prallte der Ball an den Rücken von Frankfurt-Keeper Kevin Trapp, aber nicht ins Tor (90.+2).

Frankfurt hat Finale vor Augen

Damit fehlt dem Bundesligisten nur noch ein Schritt bis zum Finale in Sevilla am 18. Mai.

Das Olympiastadion von London war ein wahrer Hexenkessel mit 60.000 frenetischen Fans - obwohl viele Frankfurt-Fans vor dem Stadion abgewiesen wurden.

Nach der „Adler-Invasion“ mit 30.000 in weiß gekleideten Anhängern im Camp Nou strömten auch diesmal Tausende Eintracht-Fans per gemeinsamen Marsch ins Olympiastadion von 2012. Davon durften allerdings nur 3.000 in die Arena, außerhalb des Gästeblocks verfolgten die Gastgeber eine „Zero Tolerance Policy“.

Während der Partie blieb es auf den Rängen hitzig. Zwei ARD-Reporter berichteten von Attacken.

Frankfurt behielt in dieser Atmosphäre die Ruhe.

Im Vergleich zum 3:2 beim FC Barcelona im Viertelfinal-Rückspiel musste Trainer Oliver Glasner zwei Veränderungen vornehmen. Für die gesperrten Evan Ndicka und Kristijan Jakic rückten Alammy Touré und Djibril Sow in die Mannschaft.

Knauff trifft nach 51 Sekunden

Trotz der Umstellungen brauchte die Eintracht keinen langen Anlauf. Rafael Borré flankte von links in die Mitte und am zweiten Pfosten köpfte Ansgar Knauff nach nur 51 Sekunden zum 1:0 ein.

Nach dem Traumstart übernahm hingegen West Ham immer mehr das Zepter. In der 14. Minute retteten noch Keeper Kevin Trapp und der Pfosten bei einem Flachschuss von Jarrod Bowen.

Wenig später war Trapp dann aber beim 1:1 von Michail Antonio machtlos. Der Stürmer verwertete die Vorlage von Skandal-Profi Kurt Zouma nach einer Ecke aus einem Meter (21.).

Kamada staubt für Frankfurt ab

Vor der Pause löste sich Frankfurt immer mehr aus der Umklammerung der Londoner. Knauff hatte das 2:1 auf dem Fuß, verfehlte aber das Tor per Drehschuss knapp (39.).

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe.

Doch dann gelang dem Bundesligisten eine Traumkombinbation. Sow tauchte vor Alphonse Areola auf. Der Keeper hielt den Flachschuss zwar, doch Daichi Kamada staubte ab und schob den Ball in das leere Tor - 2:1 (54.).

Auf der Gegenseite traf Said Benrahma mit seinem Distanzschuss den Außenpfosten (68.).

Mit zunehmender Spieldauer bekam der Gast das Geschehen immer mehr unter Kontrolle. West Ham schaffte es kaum, Druck zu entwickeln.

Stattdessen verpasste Kamada die Vorentscheidung. Sein Schleizer prallte vom Pfosten ab (78.).

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