Finale! Bietigheim schreibt in Krimi Geschichte

Finale! Bietigheim schreibt in Krimi Geschichte
Finale! Bietigheim schreibt in Krimi Geschichte

Die Handballerinnen des deutschen Meisters SG BBM Bietigheim stehen nach einem Krimi vor dem größten Triumph der Klubgeschichte.

Die Mannschaft von Trainer Markus Gaugisch zog am Samstag mit einem unnötig spannenden 34:33 (14:12) gegen den dänischen Klub Herning-Ikast Handbold ins Endspiel des Final Four in der European League ein.

Gegner dort ist am Sonntag (18.00 Uhr) der Sieger des Spiels zwischen dem dänischen Turnier-Gastgeber Viborg HK, die mit 28:24 (16:13) gegen Minaur Baia Mare aus Rumänien gewannen.

Die zweite Final-Teilnahme nach 2017 im EHF-Cup gegen Rostow-Don war das große Ziel von Gaugisch, der vor kurzem auch die deutsche Nationalmannschaft übernommen hat. Nun könnte er das erste deutsche Team seit dem HC Leipzig 1992 zum Sieg in diesem Wettbewerb führen.

Das Selbstvertrauen war groß, Bietigheim hat bislang alle Saisonspiele gewonnen und kommt nach dem Sieg gegen Herning-Ikast auf 49 Siege nacheinander. Die SG hatte sich auf diesem Weg Anfang Mai vorzeitig zum dritten Mal die deutsche Meisterschaft gesichert.

Entsprechend motiviert von der Erfolgsserie gingen die Gaugisch-Schützlinge zu Werke. Die deutschen Gäste bestimmten die Partie, konnten sich immer wieder auf vier Tore absetzen.

In der zweiten Halbzeit wurde die Dominanz der Bietigheimerinnen zunächst sogar noch größer, der Sieg geriet aber trotz einer 27:20-Führung plötzlich noch in Gefahr. Erst der achte Treffer von Karolina Kudlacz-Gloc zum Endstand kurz vor Schluss machte letztlich alles klar.

Kelly Dulfer und Veronika Mala trafen sechs- bzw. fünfmal ins Tor der Däninnen, das von der deutschen Keeperin Sabine Englert gehütet wurde. Beste Werferin bei Herning-Ikast war Cecilie Hojgaard Brandt mit acht Toren.

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