Filmproduzent: Finanzamt will Millionen Euro von Artur Brauner

Der Filmproduzent Artur Brauner hat Probleme

Berlins bekannter Filmproduzent Artur Brauner und seine Frau sollen dem Staat mehr als 31 Millionen Euro schulden. Das Magazin "Der Stern" schreibt in seiner am heutigen Donnerstag erscheinenden Ausgabe, das Finanzamt Wilmersdorf fordere über 13 Millionen Euro von Brauner, seine Frau soll etwa 18,2 Millionen Euro zahlen. Auf Anfrage der Berliner Morgenpost bei Artur Brauner hieß es, dies sei falsch.

Gegenüber dem "Stern" soll Brauner mitteilen lassen, es handele sich nicht um originäre Steuerschulden, sondern um "Nebenforderungen des Finanzamtes, insbesondere Versäumniszuschläge". Er kündigte an, sich gerichtlich wehren zu wollen. Die Familie lässt sich von der Berliner Kanzlei Herbst/Bröcker vertreten.

Streitig seien laut "Stern" daneben auch Steuerforderungen, bei denen die "Vollziehung" momentan ausgesetzt sei. Laut "Stern" haben die Forderungen des Finanzamtes mit früheren Investitionen des 99-Jährigen zu tun. Die Familie Brauner musste auf Druck von Gläubigerbanken in den vergangenen Jahren viele ihrer Immobilien verkaufen. Wegen der Immobiliengeschäfte streitet sich Artur Brauner seit Jahren mit dem Fiskus.

Sein Name tauchte auf einer Steuer-CD auf

Anfang 2014 war bekannt geworden, dass der Name Brauner auf einer Steuer-CD mit möglichen Schwarzgeldkonten steht, die das Land Nordrhein-Westfalen gekauft hatte. Die Wuppertaler Steuerfahndung zog den Fall an sich. Inzwischen hat sie ihn nach Berlin abgegeben. Nach Informationen der Berliner Morgenpost ermittelt die Staatsanwalt...

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