Filmpremiere: Luther-Film feiert eine himmlische Premiere im Westen

Ex-Bischöfin Margot Käßmann und Schauspieler Joachim Krol bei der Premiere von „Zwischen Himmel und Hölle“.

Ob man als Zuschauer einem himmlischen Filmvergnügen ausgesetzt wird oder quälende Langeweile auf der Fernsehcouch ertragen muss, hängt nicht nur von der Besetzung, sondern auch von der Geschichte ab. Beim neuen Film "Zwischen Himmel und Hölle" von Regisseur Uwe Janson stimmt sowohl das Eine, als auch das Andere.

Die Story des Luther-Films zum 500. Reformationsjubiläum: Martin Luther (Maximilian Brückner) stellt 1517 die Welt auf den Kopf. Mit den 95 Thesen gegen den Ablasshandel macht er sich mächtige Feinde. Die Kirche schlägt zurück und exkommuniziert ihn. Als er seine Thesen aber selbst vor dem Kaiser nicht widerruft, ist die Reformation nicht mehr aufzuhalten.

Lutter-Darsteller Brückner glaubt nicht an die Hölle

Allerdings ringt Luther bald mit seinen Gefährten Thomas Müntzer (Jan Krauter), Andreas Bodenstein (Johannes Klaußner) und den beiden entlaufenen Nonnen Käthe (Frida-Lovisa Hamann) und Ottilie (Aylin Tezel) um den rechten Weg.

Am Mittwochabend feierte der Film in Anwesenheit von Theologin Margot Käßmann, Regisseur Janson, Joachim Król, Maximilian Ehrenreich, Patrick von Blume und Gode Benedix Premiere in der Astor Filmlounge. Gibt es den Himmel auf Erden? Für Brückner schon: ,,Die Familie ist ein Stück Paradies für mich". Käßmann stimmt zu: ,,Ein Moment mit der Familie, das ist das Schönste." An die Hölle glaubt Brückner nicht. ,,Auch, wenn es die für manche Personen vielleicht geben sollte", fügt er lachend hinzu.

Das ZDF zeigt "Zwischen Himmel und Hölle" am 30. Okto...

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