FIlm: Tom Cruise führt die Polizei und die Mafia an der Nase herum

Militär und Drogenmafia: Barry Seal (Tom Cruise) weiß sich gegen alle und jeden durchzuschummeln

Wieder mal so ein Film, in dem ein Großkrimineller, der in diesem Fall zudem in hochpolitische Machenschaften verstrickt ist, zum Sympathieträger wird. Doch man muss diesen windigen Typen, den Tom Cruise mit charmanter Lässigkeit spielt, einfach mögen, obwohl er mit seinen Drogen- und Waffenschmuggeleien in den 70er- und 80er-Jahren Milliarden anhäuft und so ganz nebenbei auch noch mit der CIA unter einer Decke steckt.

Das komödiantische Leinwandabenteuer "Barry Seal – Only In America" von Regisseur Doug Liman ("Die Bourne Identität") kommt als ausgebuffte Politsatire mit Witz und Biss und jeder Menge Action daher. Und doch beruht diese absurd wirkende Story auf wahren Begebenheiten. Dabei ging es aber wahrscheinlich nicht immer so kumpelhaft und locker zu wie in diesem höchst unterhaltsamen Film.

Geld bis zur Lagerdecke

Dieser Barry Seal aus Baton Rouge/Louisiana, dem Tom Cruise hier adrenalingetriebenes Format verleiht, war eine reale Figur, die sich immer mehr in dubiose Machenschaften zwischen Geheimdienst, Bundespolizei, Guerrilla-Kämpfern in Nicaragua und kolumbianischem Medellin-Kartell verstrickte und es doch immer wieder schaffte, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Na ja, fast immer. Adler Berriman Seal war ein Wunderknabe.

Bereits mit 16 Jahren machte er den Pilotenschein. Ende der 60er-Jahrewar er einer der jüngsten Flugkapitäne der USA. Und einer der ausgebufftesten. Wenn ihm danach ist, täuscht er auch mal nur so zum Spaß Turbulenzen vor, bis seine Fluggäste zu den...

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