Film: Schwanger mit 49 – und dann piept der Blutdruckmesser

Das unerwartete Glück der Familie Payan

Familien wie die der Payans bezeichnet man schnell als dysfunktional. Vier Generationen leben unter einem Dach, und nur Mutter Nicole (Karin Viard) geht als Mautstellenkassiererin einer regelmäßigen Arbeit nach. Großmutter "Mamilette" (Hélène Vincent) zeigt Anzeichen von Demenz, Vater Jean-Pierre ist arbeitslos und die erwachsene Tochter Arielle (Manon Kneusé) geht lieber abends aus, als sich um ihr siebenjähriges Kind zu kümmern.

Trotzdem ist "dysfunktional" eine völlig falsche Beschreibung, denn wer genauer hinsieht, wird erkennen, dass die Payans in Wahrheit sehr gut funktionieren, bewundernswert gut sogar angesichts der Umstände. Auch wenn die erste Szene gleich zeigt, wie sie es nicht schaffen, pünktlich zur feierlichen Verabschiedung ihres ältesten Sohns zu erschienen, der als Koch auf einem U-Boot angeheuert hat.

Und plötzlich gerät alles durcheinander

Da stehen sie am Pier, können dem abgetauchten Boot noch nicht mal mehr nachwinken und schreien sich gegenseitig an. Bei Nicole geht der Frust so weit, dass sie sich an Ort und Stelle übergibt. Doch am Abend liegt die 49-Jährige wieder versöhnt neben ihrem Mann im Bett und listet entschuldigend ihre Menopausen-Symptome auf. "Es fühlt sich an wie Schwangersein, nur dass ich damals dauernd kotzen musste", rutscht es ihr raus. Dann schwant ihr, was sich drei Teststreifen später bestätigen wird: Sie ist tatsächlich wieder schwanger. Mit 49!

Die Nachricht bringt das gut eingespielte Gefüge der Payans durcheinander. Nicole war bis...

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