Film "Died Suddenly": Falsche Behauptungen über Covid-19-Impfung

Laut internationalen Gesundheitsbehörden schützen Covid-19-Impfungen sehr wirksam gegen schwere und tödliche Krankheitsverläufe. Ein Film, der weltweit mehr als 10 Millionen Mal angesehen wurde, behauptet, dass die Impfungen Teil einer Verschwörung zur Reduktion der Weltbevölkerung sind. Expertinnen und Experten bezeichnen den einstündigen Film als "Desinformation" und verwiesen auf Daten, die zeigen, dass Millionen von Leben während der Pandemie durch Impfungen gerettet wurden. Außerdem erklärten sie, dass für mehrere falsche Behauptungen Belege fehlen.

Covid-Impfung
Covid-Impfungen sind wichtig im Kampf gegen das Virus - ein Film behauptet jetzt allerdings das Gegenteil. (Bild: AFP)

Dutzende User haben den Link zu dem Film "Died Suddenly" Ende November 2022 auf Facebook geteilt. Auf Telegram erreichte der Film Tausende. Der Film wurde von AFP bereits auf Französisch, Serbisch, Finnisch, Polnisch, Niederländisch, Bulgarisch und Englisch geprüft.

Die Behauptung

Im einstündigen Film "Died Suddenly" werden zahlreiche Behauptungen aufgestellt. Unter anderem zielt der Film darauf ab, übermäßige Todesfälle während der Pandemie mit den Covid-19-Impfstoffen in Verbindung zu bringen. Auch plötzliche Todesfälle und Totgeburten stünden angeblich in Zusammenhang mit den Impfungen. Ein angeblicher Grund seien etwa ungewöhnliche Blutverklumpungen im Körper, die von den Impfungen ausgelöst worden seien. In einem Facebookbeitrag mit dem Link zum Film heißt es: "Die US-Doku 'Died Suddenly' beleuchtet die Abgründe hinter den Covid-Spritzen."

 Screenshot der Video-Plattform Rumble, auf der der Film gezeigt wurde: 27. November 2022
Screenshot der Video-Plattform Rumble, auf der der Film gezeigt wurde: 27. November 2022. (Bild: AFP)

"Died Suddenly" wurde am 21. November 2022 auf Rumble unter der Überschrift veröffentlicht: "Seit Jahrhunderten verbreitet die globale Elite ihre Absichten, die Welt zu entvölkern – sogar bis zu dem Punkt, an dem sie in Stein gemeißelt werden. Und doch… scheinen wir ihnen nie zu glauben. The Stew Peters Network ist stolz, DIED SUDDENLY zu präsentieren."

Peters, ein rechtsextremer Talkshow-Moderator, verbreitet in seiner Sendung "The Stew Peters Show" regelmäßig Verschwörungstheorien und falsche Behauptungen über das Coronavirus und die Impfstoffe dagegen.

Der Film endet mit der Militärärztin Theresa M. Long, die über Covid-19-Impfstoffe sagt: "Es ist meine professionelle medizinische Meinung, dass es sich um eine Biowaffe handelt, die gegen die Menschheit eingesetzt wurde, um die Weltbevölkerung zu entvölkern und zu kontrollieren."

Mehrere Expertinnen und Experten haben jedoch erklärt, dass die Behauptungen in "Died Suddenly" falsch sind. AFP hat davon schon zahlreiche hier entlarvt.

"Ein besserer Name für die neueste Antiimpf-'Schockumentation' 'Died Suddenly' wäre 'Lied Suddenly' (Deutsch: plötzlich gelogen), denn sie besteht aus lauter Lügen", sagte Susan Oliver, eine australische Wissenschaftlerin mit einem Doktortitel in Nanomedizin, in einem Tweet vom 27. November.

Übersterblichkeit während der Corona-Pandemie

"Died Suddenly" versucht, die überdurchschnittlich häufigen Todesfälle während der Pandemie mit den Covid-Impfstoffen in Verbindung zu bringen.

"Wenn es das Ziel war, die Weltbevölkerung zu reduzieren, dann hat es funktioniert", sagte Peter McCullough, ein Kardiologe, dessen Zeugnisse wegen der Verbreitung von falschen und irreführenden Informationen vom American Board of Internal Medicine geprüft werden, im Film. McCullough ist AFP bereits mehrfach mit Falschbehauptungen aufgefallen.

Forschende erklärten allerdings, dass die Daten zu Covid-19-Sterbefällen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf hinweisen, dass weltweit 6,6 Millionen Menschen an Covid-19 gestorben sind – nicht an Nebenwirkungen der Covid-Impfungen.

Die US-Epidemiologin Katrine Wallace bezeichnete den Film als "Desinformation" und erklärte am 27. November 2022 auf Twitter, dass die Covid-19-Impfung Millionen Menschenleben gerettet habe. Wallace nutzte das Cardiac Arrest Registry to Enhance Survival, ein Register über Herzstillstände in den USA, um zu zeigen, dass plötzliche Herzstillstände in den USA im Jahr 2020 häufiger auftraten – auf dem damaligen Höhepunkt der Pandemie und vor der Verfügbarkeit von Impfstoffen.

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Seit 2020 ist in fast allen Ländern der Welt eine vermehrte Übersterblichkeit zu verzeichnen, also die Differenz zwischen den tatsächlich beobachteten und den statistisch erwarteten Todesfällen in bestimmten Zeiträumen. Expertinnen und Experten sagen jedoch, dass es keinen Hinweis dafür gibt, dass Impfstoffe daran schuld seien.

Frank Yanfeng Han, Spezialist für Kinderkardiologie bei Northwestern Medicine in den USA, wies auf eine Studie hin, die Todesfälle in Schweden und Norwegen vergleicht. Es wurden mehr Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Komplikationen in Schweden festgestellt, wo weniger Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eingeführt wurden.

"Covid ist ein wirklich schlechter Akteur, und selbst wenn das Publikum Impfungen zutiefst ablehnt, sollten dennoch Anstrengungen unternommen werden, um die Ausbreitung von Covid einzudämmen, weil es jedes Organ im Körper beeinträchtigen kann, selbst bei Patienten mit leichtem Covid", sagte Han.

Auch das Statistische Bundesamt Destatis in Deutschland veröffentlichte ähnliche Daten. Laut einer Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen der Jahre 2020 bis 2023 sind ab Ende März 2020 immer wieder Übersterblichkeiten beobachtet worden.

Dafür gibt es mehrere Gründe, wie etwa Coronaerkrankungen, Grippewellen, Hitze und die demografische Alterung, jedoch verwies Destatis-Sprecher Enrico Becker am 5. Januar 2023 gegenüber AFP auf einen Artikel im Fachjournal "Nature". Darin stellte Jona Schöley vom Max-Planck-Institut für Demographie federführend fest, dass höhere Impfraten mit geringeren Sterberaten verbunden sind.

Allerdings erklärte Becker auch: "Auf der Todesbescheinigung wird grundsätzlich nicht erfasst, ob Verstorbene sich einer Impfung unterzogen haben oder nicht. Ausnahmen bestehen nur, wenn der Todesfall im Zusammenhang mit einer Impfung steht und dies vom Arzt oder von der Ärztin so festgestellt wurde."

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) registriert Nebenwirkungen der Covid-Impfungen in Deutschland. Auf seiner Internetseite veröffentlicht das PEI Sicherheitsberichte über seine Beobachtungen. Der aktuelle Sicherheitsbericht umfasst den Zeitraum vom 27. Dezember 2020 bis zum 30. Juni 2022. Zwar gab es 3023 Verdachtsfälle mit tödlichem Ausgang nach einer Covid-Impfung, jedoch stünden davon lediglich 120 Fälle mit dieser wahrscheinlich in Zusammenhang. Zu diesem Zeitpunkt haben aber etwa 64,7 Millionen Menschen in Deutschland bereits mindestens eine Impfung erhalten. Todesfälle sind also extrem selten.

Angebliche plötzliche Todesfälle

Der Film versucht auch, plötzliche Todesfälle mit der Covid-19-Impfung in Verbindung zu bringen, liefert aber keine Beweise dafür, dass die Todesfälle durch die Impfung verursacht wurden.

"Jemand erwähnte, man solle bei Google 'Plötzlich gestorben' eingeben und die Nachrichtenartikel finden, die auftauchen", sagt Chad Whisnant, ein Bestattungsunternehmer aus dem US-Bundesstaat Alabama, in dem Video.

Es folgt eine Montage von Suchergebnissen, von denen die meisten die Covid-19-Impfung nicht erwähnen. In einer Schlagzeile geht es um einen jungen Mann, der bei einem Autounfall ums Leben kam, in einer anderen um den Niedergang der Cloud-Gaming-Plattform Stadia von Google.

In einem Artikel geht es um einen 13-jährigen Jungen aus Michigan, der einige Tage nach der zweiten Covid-19-Dosis von Pfizer-Biontech starb. Lokale Medien berichteten, dass eine gerichtsmedizinische Autopsie keinen kausalen Zusammenhang mit dem Impfstoff ergab.

Als Bestatter Whisnant den unerwarteten Tod prominenter Persönlichkeiten erwähnt, wird auf dem Bildschirm ein Bild des US-Baseballspielers Hank Aaron gezeigt, der seine Covid-Impfung erhielt. Ein Gerichtsmediziner und die Morehouse School of Medicine, an der Aaron geimpft wurde, erklärten gegenüber AFP im Jahr 2021, dass sein Tod nicht mit der Impfung zusammen hing.

AFP hatte zuvor berichtet, dass Covid-19-Impfstoffe nicht mit plötzlichem und unklarem Herztod in Verbindung stehen, zu denen eine Reihe von oft genetisch bedingter Herzrhythmusstörungen gehören.

AFP hat auch nach dieser Behauptung beim Destatis-Sprecher Becker nachgefragt. Er sagte: "Die Aussage, dass die Zahl der 'plötzlichen und ungeklärten Todesfälle' seit der Verfügbarkeit der Covid-19-Impfung zunehmen würde, können wir für Deutschland nicht bestätigen." Er schickte Daten dazu mit, laut denen 2021 mit 33.900 "ungenau bezeichneten und unbekannten Todesursachen" die Fallzahl etwa so groß ist wie 2019. Becker sagte weiter: "Es gibt also keinen Anstieg dieser Fälle und somit auch keinen Anlass, die Impfung als Ursache zu vermuten."

Das PEI hat in seinen Sicherheitsberichten über Nebenwirkungen der Covid-Impfstoffe ebenfalls Auswirkungen auf das Herz beschrieben. Wie bereits erwähnt, gab es im Verhältnis zu der groß angelegten Impfkampagne in Deutschland, die sich besonders auf den Comirnaty-Impfstoff von Biontech stützte, insgesamt nur sehr wenige Todesfälle. Kategorisiert sind die Todesfälle nicht. Plötzliche Herztode sind in den Sicherheitsberichten nirgends zu finden.

Das PEI hat aber Herzrhytmusstörungen als mögliche Nebenwirkung der Covid-Impfungen aufgeführt. Statistisch schlug das Herz bei 4,85 von 100.000 Comirnaty-Geimpften nach der Impfung zu langsam, zu schnell oder auch zu unregelmässig.

Ungewöhnliche Verklumpungen

"Died Suddenly" enthält Aussagen von Einbalsamierern und Bestattungsunternehmern, die beschreiben, dass sie ungewöhnliche Gerinnsel in Leichen gefunden hätten.

Einer der Sprecher in dem Film ist Richard Hirschman, ein lizenzierter Einbalsamierer in Alabama, der AFP in einer Facebook-Nachricht im September 2022 mitteilte, dass er "kein Arzt oder Wissenschaftler" sei. In dem Film kommen auch John O'Looney, ein Bestattungsunternehmer aus dem Vereinigten Königreich, der zuvor Fehlinformationen über die Pandemie verbreitet hat, und Brenton Faithfull, ein Bestatter aus Neuseeland, der den Tod seiner Kunden fälschlicherweise mit Covid-19-Impfstoffen in Verbindung gebracht hat, zu Wort.

Richard Hirschman
Einbalsamierer Richard Hirschman, der in "Died Suddenly" zu Wort kommt. (Bild: AFP)

Die Einbalsamierer in "Died Suddenly" bringen das Vorhandensein von Blutgerinnseln im Körper mancher Verstorbener mit den Impfungen in Zusammenhang. Expertinnen und Experten haben jedoch mehrere andere Möglichkeiten dafür genannt, darunter Fettleibigkeit, Rauchen oder eine Infektion mit Covid-19.

Monica Torres vom Bestattungsunternehmen NXT Generation Mortuary Support im US-Bundesstaat Arizona führte die Blutgerinnsel auf die Kühlung zurück.

"Es waren einfach so viele Leichen zu verarbeiten, dass viele von ihnen lange Zeit in der Kühlung lagen, sodass sie Blutgerinnsel bekamen. Das ist keine große Sache, und diese Leute versuchen, daraus ein Ding zu machen", schrieb sie in einer E-Mail vom 19. September 2022.

Laut David Dorward, einem beratenden Pathologen und Dozenten an der Universität von Edinburgh, ist es oft unmöglich, die Ursache eines Blutgerinnsels allein anhand seines Aussehens zu bestimmen.

"Ein Blutgerinnsel von einem Patienten, das durch eine Covid-Infektion verursacht wurde, würde im Vergleich zu einem Blutgerinnsel, das sich nach einer längeren Bettruhe nach einer größeren Operation gebildet hat, ziemlich identisch aussehen", meinte er in einer E-Mail vom 22. September 2022.

Etwa bei Minute 52 des Films "Died Suddenly" sagt ein Einbalsamierer: "Ich glaube, dass ein Arzt dies nur dann im Körper sehen könnte, wenn er tatsächlich in den Körper hineinginge." Es folgen Aufnahmen, die zeigen, wie ein großes Gerinnsel aus einem Herzen entfernt wird.

In Wirklichkeit zeigt das Video jedoch eine Lungenembolie, die aus einem lebenden Patienten entfernt wird. Die Bilder wurden 2019 auf YouTube hochgeladen – vor der Pandemie.

Die Gesundheitsbehörde Health Canada listet unter den Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung der Covid-19-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson gemeldet wurden, auch "Blutgerinnsel mit wenigen Blutplättchen" auf – auch Thrombozytopenie genannt. Sie sind jedoch selten. Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben vier Fälle solcher Blutgerinnsel pro eine Million Johnson & Johnson-Dosen bestätigt.

Das PEI hat in Deutschland ebenfalls Thrombozytopenie-Fälle als Nebenwirkung von Covid-Impfungen beobachtet, zu welcher es kein eindeutiges Risikosignal gebe. Auf alle Impfstoffe verteilt wurden 930 Fälle zwischen dem 27. Dezember 2020 und dem 30. Juli 2022 festgestellt. Das PEI entdeckte, dass besonders beim Impfstoff von Astrazeneca diese Nebenwirkung auftrat, aber bezeichnete sie als sehr selten. Der Impfstoff wurde seit dem 1. Dezember 2021 in Deutschland nicht mehr geimpft.

Keine Totgeburten durch Impfstoffe

"Died Suddenly" bringt die Covid-19-Impfstoffe außerdem haltlos mit Totgeburten in Verbindung.

In dem Film kommen Michelle Gershon, eine examinierte Krankenschwester aus Fresno in Kalifornien und James Thorp, ein Gynäkologe aus Florida zu Wort, der dem World Council for Health angehört – einer Gruppe, die schon früher Fehlinformationen über Impfstoffe verbreitet hat.

Thorp präsentiert eine statistische Analyse, in der er behauptet, dass es im kanadischen Waterloo, innerhalb eines kurzen Zeitraums 83 Totgeburten gegeben habe.

AFP untersuchte bereits Behauptungen über einen angeblich ungewöhnlichen Anstieg von Totgeburten in Kanada im Jahr 2021. Die örtlichen Behörden erklärten damals, an der Behauptung sei "nichts dran". Das belegt auch eine groß angelegte Studie der CDC, bei der Zehntausende Schwangere beobachtet wurden – über die Studienergebnisse gab es ähnliche Behauptungen.

Victoria Male, Dozentin für Reproduktionsimmunologie am Imperial College London, hat 30 Studien aus acht Ländern ausgewertet, die sich mit der Sicherheit der Covid-19-Impfung in der Schwangerschaft befassen. In keiner wurde ein erhöhtes Risiko für Totgeburten festgestellt.

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Auch auf Nachfrage nach dem deutschen Datenstand mit Blick auf die Behauptung erklärte PEI-Sprecherin Susanne Stöcker gegenüber AFP am 3. Januar 2023, dass das PEI mit dem Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum PVZ für Embryonaltoxikologie der Charité in Berlin eine Beobachtungsstudie zu Covid-19-Impfungen in der Schwangerschaft durchführe. Bei dieser werden 4000 Schwangere beobachtet. Sie läuft noch bis zum 30. September 2023.

Stöcker erklärte jedoch schon jetzt: "Aus den bisher erhobenen Daten der Beobachtungsstudie ergibt sich kein Hinweis auf ein Risikosignal, weder im Hinblick auf Fehlgeburten noch im Hinblick auf mögliche Probleme mit der Fruchtbarkeit. Daher hat es zu diesem Thema auch keine Informationen in den Sicherheitsberichten des Paul-Ehrlich-Instituts gegeben."

AFP hat auch bei Brigitte Strizek, Direktorin der Geburtshilfe und pränatalen Medizin am Universitätsklinikum Bonn (UKB), nach der Behauptung gefragt. Am 17. Januar 2023 erklärte sie: "Es gibt in Deutschland keine verlässliche Statistik, die Gründe für Fehlgeburten erfasst. Insofern ist es sehr schwierig, die Behauptung, es gäbe mehr Fehlgeburten wegen Corona-Impfungen zu widerlegen oder zu belegen, aber wir sehen selbst keinerlei Beleg für die im Internet vorgetragene Behauptung." Ihr sei kein einziger Fall bekannt, bei der die Covid-Impfung zu einer Fehlgeburt geführt habe.

Im Gegenteil: "Die Impfung hat viele Schwangere vor schwerwiegenden Verläufen einer Corona-Infektion bewahrt. Seit sehr viele Schwangere geimpft oder genesen sind, haben wir deutlich weniger schwerwiegende Verläufe in der Schwangerschaft gesehen", sagte Strizek.

Expertinnen und Experten haben im September 2022 gegenüber AFP darauf hingewiesen, dass sich Schwangere impfen lassen sollten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die Covid-19-Impfung zum Schutz vor schweren Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten, so auch Health Canada und die CDC.

Fazit

Der Film "Died Suddenly" stellt zahlreiche falsche und irreführende Behauptungen auf. Expertinnen und Experten sowie internationale Daten belegen, dass Covid-Impfungen nicht zu Übersterblichkeiten während der Coronapandemie geführt haben. Ebenso wenig zu vermehrten Fehlgeburten oder häufigen Blutgerinnseln.

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