FIFA weitet Ermittlungen nach Schweiz gegen Serbien aus: Mladen Krstajic, Slavisa Kokeza und Stephan Lichtsteiner im Visier

Die FIFA hat nach dem Spiel zwischen Serbien und der Schweiz die Ermittlungen ausgeweitet und dabei besonders Lichtsteiner und Krstajic im Visier.

Das hochbrisante WM-Spiel zwischen der Schweiz und Serbien (2:1) zieht immer weitere Kreise. Am Sonntag hat der Weltverband FIFA zusätzlich zu den bisherigen Untersuchungen auch Ermittlungen gegen den serbischen Trainer Mladen Krstajic, den serbischen Verbandsboss Slavisa Kokeza und den Schweizer Kapitän Stephan Lichtsteiner aufgenommen. Die Ermittlungen gegen Krstajic resultieren aus den zunächst aufgenommenen Voruntersuchungen.

Der frühere Bundesligaprofi hatte mit seinem Kriegsverbrecher-Vergleich in Zusammenhang mit dem Münchner Schiedsrichter Brych für einen Eklat gesorgt.

Wegen Doppeladler-Geste: Lichtsteiner und Co. am Pranger

Auch gegen Kokeza wird wegen Kommentaren nach der Partie ermittelt. Lichtsteiner muss eine Strafe befürchten, weil er wie seine Teamkollegen Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka nach den Toren die Doppeladler-Geste gezeigt hatte.

Der dänische Verband wurde derweil mit einer Geldstrafe in Höhe von rund 17.000 Euro und einer "Verwarnung" belegt, weil die dänischen Anhänger während des Spiels am Donnerstag gegen Australien (1:1) Gegenstände auf die Fans aus Down Under geworfen haben. Zudem wurde eine sexistisches Plakat gezeigt. Außerdem hielten sich die Dänen nicht an das FIFA-Prozedere vor dem Anpfiff.