FIFA: Valcke-Aussage vor Sportgerichtshof CAS

SID
FIFA: Valcke-Aussage vor Sportgerichtshof CAS

Der frühere FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke hat am Mittwoch bei einem Anhörungstermin vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne ausgesagt. Der Franzose, der mittlerweile in der Nähe von Barcelona wohnt, erhofft sich eine Verkürzung seiner zehnjährigen Sperre.
"Ich weiß nicht, ob die Strafe ungerecht ist, aber ich möchte mich hier selbst verteidigen und hoffe auf eine fairere Entscheidung", sagte die langjährige rechte Hand von Ex-FIFA-Präsident Joseph S. Blatter vor Beginn des Hearings.
Valcke war von der Ethikkommission des Weltverbandes wegen Korruption aus dem Verkehr gezogen worden. Der 57-Jährige soll sich unter anderem beim Ticketverkauf für WM-Endrunden persönlich bereichert haben.
Valcke hatte im Sommer 2016 mit seinem Einspruch gegen die Sperre lediglich eine Reduzierung der Sanktion von zwölf auf zehn Jahre erwirkt. Bereits im Februar hatte er deshalb den CAS angerufen.
"Herr Valcke ist es aufgrund seiner Sperre nicht erlaubt, mit dem Fußballsport auch nur in Kontakt zu kommen. Das Strafmaß ist teilweise fragwürdig", sagte Valcke-Anwalt Stephane Ceccaldi am Rande des Termins am Mittwoch, "unser Ziel ist es, dass die Sperre aufgehoben wird."