FIFA sieht Vorbereitungen auf WM trotz IOC-Entscheidung nicht beeinträchtigt

Am Dienstag hatte das IOC russische Sportler von den kommenden Olympischen Spielen in Südkorea ausgeschlossen. Für die WM hat das keine Auswirkungen.

Die FIFA sieht die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr trotz der Strafe des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gegen Gastgeber Russland und die lebenslange Olympia-Sperre für den WM-Cheforganisator Witali Mutko nicht beeinträchtigt. "Diese Entscheidung hat keinen Einfluss", hieß es in einem Statement der FIFA.

Am Dienstagabend hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Russland wegen des Doping-Skandals von den Spielen in den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) ausgeschlossen, russischen Sportlern aber unter Auflagen einen Start als "neutrale Athleten" ermöglicht. Mutko, der damalige Sportminister und jetzige Vizepremier, habe die "ultimative administrative Verantwortung für die verübten Handlungen in dieser Zeit" gehabt, hieß es in dem Bericht der zuständigen Kommission unter Leitung des Schweizers Samuel Schmid. 

Mutko ist zudem Vorsitzender des Organisationskomitees der WM-Endrunde 2018 und Präsident des russischen Fußballverbandes RFS. Der russische Topfunktionär hatte in den vergangenen Wochen und Monaten jegliches Fehlverhalten vehement und andauernd bestritten, zuletzt noch bei der WM-Auslosung am vergangenen Freitag.