Fifa-Präsident: Alle Länder sollten ein Stadion nach Pelé benennen

Nach dem Tod des verstorbenen brasilianischen Fußball-Idols Pelé will der Weltfußballverband Fifa alle Länder auffordern, ein Stadion nach dem Stürmerstar zu benennen. Das kündigte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Montag am Rande der öffentlichen Totenwache für Pelé an.

Infantino erwies dem im Stadion seines Stammvereins FC Santos aufgebahrten Jahrhundertfußballer als einer der ersten die letzte Ehre. "Pelé ist unsterblich. Er ist eine weltweite Fußball-Ikone", betonte der Fifa-Präsident. Auch die Präsidenten des brasilianischen und des südamerikanischen Fußballverbands nahmen am Montag an der 24 Stunden dauernden Totenwache teil.

Pelé war am vergangenen Donnerstag an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Der Stürmerstar, der mit bürgerlichen Namen Edson Arantes do Nascimento hieß, gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Er ist der einzige Fußballer, der drei Mal Weltmeister wurde - 1958, 1962 und 1970. Im fußballverrückten Brasilien wurde er als "O Rei", der König, verehrt. Insgesamt erzielte der Stürmer in seiner 21-jährigen Karriere 1281 Tore.

In Gedenken an Pelé hatte die Fifa am vergangenen Freitag an ihrem Sitz im schweizerischen Zürich die Flaggen auf Halbmast gesenkt. Der Weltfußballverband hatte Pelé bereits als besten Spieler des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet.

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