FIFA-Bilanz für 2019: Klubs zahlen weltweit 6,63 Milliarden Euro für neue Spieler

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Weltweit haben die Fußballklubs im vergangenen Jahr insgesamt 6,63 Milliarden Euro für die Verpflichtung neuer Spieler ausgegeben. Aus den Zahlen des Weltverbands FIFA (Global Transfer Market Report 2019) geht hervor, dass die Transfer-Gesamtsumme damit um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Es wurden 18.042 Transfers gezählt, daran waren 15.463 Spieler aus 178 Ländern und 4162 Vereine beteiligt.
Allerdings waren es nur 100 Klubs, die zusammen 80 Prozent der Ausgaben getätigt haben. Die beste Länder-Bilanz kann Portugal mit einem Plus von 347 Millionen Euro vorweisen. Das dickste Minus hat England gemacht, für die Briten steht die Negativbilanz von knapp 500 Millionen Euro zu Buche.
Deutschland liegt bei den Ausgaben (619 Millionen) hinter England (1,35 Milliarden), Spanien (1,17 Milliarden) und Italien (788 Millionen) auf Platz vier. Bei den Einnahmen (486 Millionen) rangieren die deutschen Klubs hinter England (875 Millionen), Frankreich (844 Millionen), Spanien (823 Millionen) und Portugal (510 Millionen) auf Rang fünf. Das deutsche Minus beläuft sich demnach auf 133 Millionen Euro.