Fiese Masche: Betrüger gaben sich als Fürst Albert II. aus

Betrüger gaben sich als Fürst Albert II. aus, um an Geld zu kommen. (Bild: AP Photo)

Kurz nach seinem 60. Geburtstag dürfte Fürst Albert II. nicht zum Lachen zumute sein. Betrüger versuchten nämlich unter seinem Namen an Geld zu kommen. Dafür kam sogar ein Doppelgänger zum Einsatz.

Wie die Zeitung „Monaco-Matin“ berichtet, treibt in Monaco schon seit einigen Wochen eine Verbrecherbande ihr Unwesen. Die Betrüger geben sich als prominente Persönlichkeiten aus, unter anderem nutzten sie die Identität von Albert II. Um ihren reichen Opfern Geld abzuknöpfen, fälschen sie Briefe offizieller Institutionen von Monaco. In diesen wurde unter anderem vorgegaukelt, dass sich der Fürst in einer Notlage befände und dringend Geld benötige.

Wie ein Regierungssprecher bestätigte, sollten Überweisungen auf Bankkonten getätigt werden, die sich im Ausland – überwiegend in Asien – befinden. Doch damit nicht genug: Die Verbrecher setzten außerdem einen Doppelgänger des Fürsten ein, um die Glaubwürdigkeit der Briefe zu unterstreichen.

Der Mann soll mit den Opfern sogar Videokonferenzen gehalten und vorgegeben haben, vom Palast aus anzurufen. Insgesamt nutzten die Täter sowohl E-Mails, SMS und Videokonferenzen als auch WhatsApp, um mit ihrer Masche erfolgreich zu sein. Allerdings sei laut „El Confidencial“ bisher nicht klar, ob jemand darauf reinfiel und wirklich Geld überwies.