FIA verteidigt Wahl von Witali Petrow als Rennkommissar in Portimao

Norman Fischer
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Die FIA hat ihre Entscheidung verteidigt, den ehemaligen Formel-1-Piloten Witali Petrow in Portimao als Rennkommissar einzusetzen. Zuletzt gab es von Weltmeister Lewis Hamilton und der Organisation Racing Pride starke Kritik an der Berufung, weil sich Petrow abfällig über die Kampagne #WeRaceAsOne geäußert und dabei auch homophobe Ansichten gezeigt habe.

Die FIA hält trotzdem an Petrow fest und begründet ihre Auswahl: "Die FIA ernennt Fahrerkommissars mit relevanter Formel-1-Erfahrung und -Expertise und ausgedrücktem Interesse, um die Funktion auf höchstem Niveau ausführen zu können", heißt es in einem Statement des Weltverbandes.

"Der Verband diskriminiert in diesem Prozess niemanden aufgrund seiner Ansichten, die er außerhalb seiner Funktion als FIA-Kommissar geäußert hat - unter der Bedingung, dass diese nicht gegen die FIA-Regularien und den Verhaltenskodex verstoßen."

Doch genau der Ansicht ist Racing Pride: "Wir glauben, solche Aussagen eines FIA-Offiziellen lassen sich nicht mit Artikel 1.2 im FIA-Verhaltenskodex vereinbaren", teilte man mit.

Trotzdem wird Petrow seiner Arbeit als Fahrerkommissar in Portimao weiter nachgehen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.