Feuerwehreinsatz: Wohnung in Köln-Sürth nach Brand zerstört

Die Feuerwehr Köln wurde gegen 6.30 Uhr von Anwohnern alarmiert.

Die Feuerwehr Köln musste am Dienstagmorgen  zu einem Großeinsatz nach Sürth ausrücken, um den Brand in einem   Mehrfamilienhaus zu löschen. Nach ersten eingegangenen Notrufen um 6.31 Uhr entsandte die Leitstelle der Feuerwehr zunächst einen Löschzug. Aufgrund  zahlreicher weiterer  Notrufe innerhalb weniger Minuten darauf, die alle von  starkem Feuer berichteten, wurden ein zusätzlich  Löschzug sowie ein Rettungswagen und der Notarzt alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Marienburg den Ort des Geschehens  erreichten, schlugen ihnen die Flammen weithin sichtbar aus mehreren Fenstern im dritten Obergeschoss des Hauses entgegen. Die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich zwar auf die Straße retten können, waren allerdings leicht verletzt. Sie mussten in ein Krankenhaus transportiert werden, konnten den Feuerwehrleuten zuvor aber noch bestätigen, dass sich keine weiteren Menschen in den brennenden Räumen befänden.  Auch die restlichen Hausbewohner   wurden evakuiert, vor dem Gebäude gesammelt und  von den Einsatzkräften betreut.

 Durch das Treppenhaus sowie über eine Drehleiter griff die Feuerwehr daraufhin parallel die Flammen an. Weil das Feuer drohte, auch das Gebäudedach zu erfassen, kamen die   Löschversuche allerdings nur schwerfällig voran. „Durch den gezielten Einsatz von bis zu drei Angriffstrupps gleichzeitig konnte die Brandausbreitung  schließlich erfolgreich verhindert werden“, teilte  Branddirektor Frank Stobbe dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ nach dem Einsatz mit. Die von dem Feuer betroffene Wohnung sei allerdings stark zerstört worden.

Teile des Hausdaches wurden schließlich abgedeckt um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht unkontrolliert innerhalb der Dachkonstruktion ausgebreitet hatte. Außerdem musste die Feuerwehr  neben einem Fenster der Brandwohnung Teile des Außenputzes entfernen, weil sich das Feuer dahinter  über mehrere Quadratmeter durch die Wärmedämmung ausgedehnt hatte.  Gegen 9 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden, 35 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren daran beteiligt. Brandermittler der Polizei müssen nun untersuchen, wie es zum Ausbruch des Feuers kommen konnte. (ihi)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta