Feuerwalze bei Saint-Tropez vorerst gestoppt

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Ein Feuerwehrmann geht bei Le Luc über verkohlten Grund

Nach fünftägigem Kampf gegen die Flammen gibt es Hoffnung im Hinterland des französischen Badeortes Saint-Tropez: Am Freitag teilten die Präfektur und die Feuerwehr erstmals mit, der Waldbrand breite sich nicht weiter aus. Allerdings warnten sie zugleich vor wiedererstarkendem Wind bis zum Wochenende.

Wegen steigender Temperaturen und Wind "aus verschiedenen Richtungen können wir neue Brandherde nicht ausschließen", sagte der Präfekt Evence Richard in der Hafenstadt Toulon. "Die kommenden drei Tage werden entscheidend sein." Die Einsatzkräfte seien deshalb weiter "extrem wachsam".

Der Waldbrand im hügeligen Hinterland von Saint-Tropez hat bisher mehr als 7000 Hektar Land zerstört. Auch Häuser und Weinberge fielen den Flammen zum Opfer. Bisher kamen zwei Menschen ums Leben, tausende mussten die Nächte in Notunterkünften verbringen. Die Polizei geht Hinweisen nach, dass achtlos weggeworfene Zigaretten auf einer Autobahnraststätte den bisher größten Waldbrand in Frankreich in diesem Jahr ausgelöst haben könnten.

Die Tierschützerin und frühere Schauspielerin Brigitte Bardot sprach von einer "Umweltkatastrophe". Sie rief die Präfektur auf, die Jagd in dem betroffenen Gebiet in dieser Saison auszusetzen.

lob/ck

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