Feuer in Portugal angeblich weitgehend unter Kontrolle

Seit fünf Tagen wütet das Feuer, jetzt sollen die Waldbrände in Portugal zu 95 Prozent unter Kontrolle sein. Niedrigere Temperaturen und eine höhere Luftfeuchtigkeit helfen im Kampf gegen die Flammen, für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh. Schon Dienstag schienen die Brände weitgehend eingedämmt, flammten dann aber wieder auf, so das rund 40 Ortschaften in aller Eile evakuiert werden mussten. Bis Mittwoch starben mindestens 64 Menschen, viele von ihnen verbrannten in ihren Autos auf der Flucht vor den Flammen, bis Mittwoch waren erst die Hälfte der Todesopfer identifiziert. Inzwischen sind mehr als 2000 Feuerwehrleute aus mehreren Ländern im Einsatz, gerade hat Spanien 40 weitere Helfer und zusätzliche Flugzeuge angekündigt. Und während die Flammen noch immer lodern, versucht sich das Land langsam aus seiner Schockstarre zu lösen, jetzt beginnt die Suche nach den Verantwortlichen. Es habe an Koordination zwischen den Behörden gemangelt, und jahrelang sei das Projekt zu Eindämmung der wuchernden Eukalyptusplantagen verschleppt worden.

This is what true heroes look like. Portuguese fire fighters getting 30 min ‘rests’ between going back out there. #PortugalFire pic.twitter.com/l5Z2ArcEXW— Jason Vale (@juicemaster) 21. Juni 2017