Fette Dividende in 2023: Ich setze auf die BASF-Aktie

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Eine fette Dividende im Jahr 2023 von der BASF-Aktie (WKN: BASF11)? Möglich. Alleine wenn wir ein bisschen herumrechnen, erhalten wir einen Wert von über 7 %. Ausgehend von 3,40 Euro für im vergangenen Jahr 2022 und einem derzeitigen Aktienkurs von ca. 46 Euro erhielten wir rein rechnerisch ca. 7,3 %. Das ist nicht wenig.

Es zeigt natürlich auch, dass der Markt bei der BASF-Aktie im Moment ein bisschen skeptisch ist. Ob berechtigt oder nicht, das ist das große Fragezeichen. Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass der Markt noch im Übertreibungsmodus ist und die fundamentale Bewertung sehr preiswert auf diesem Niveau. Hier erfährst du, was wichtig ist und was wir jetzt definitiv beobachten müssen.

BASF-Aktie: So klappt’s mit der fetten Dividende!

Die hohe Dividende der BASF-Aktie ist das Resultat von Angst und Panik sowie eines insgesamt nicht ganz positiven Gesamtmarktes für einen Chemiekonzern, oder überhaupt. Jedenfalls gab es bei dem Chemiekonzern im Jahr 2022 die Sorge, dass Erdgas knapp wird. Inzwischen hat sich die Sorge leicht revidiert, ein milder Winter sorgt (momentan) für ein Übriges. Das führt dazu, dass selbst das Management des DAX-Chemiekonzerns noch im Jahr 2022 eher von einer Gaspreiskrise anstatt von einer Gasknappheit gesprochen hat.

Im Kern bedeutet das, dass die strukturell höheren Preise kostenseitig drücken und die Margen belasten. Wie sehr ist noch die große Frage. Für mich ist das ein wesentliches Merkmal, das ich bei den Zahlen für das vierte Jahresviertel beobachte. Auch für das erste Quartal im Jahr 2023 müsste der Wert aufschlussreich sein, beide Zeiträume decken den Winter und damit die kalte Jahreszeit ab.

In der Zwischenzeit performte die BASF-Aktie jedoch eigentlich ziemlich gut. In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 schaffte das Ergebnis je Aktie einen Wert von 4,67 Euro. Auch deshalb bin ich so optimistisch, dass es eine hohe Dividende im Jahr 2023 geben kann. Das Einzige, was ausbleiben muss, ist eine Vollkatastrophe in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2022.

Der Markt hat für mich bei der BASF-Aktie daher ein wenig übertrieben und er sieht tendenziell sehr schwarz. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich bestehen. Aber ich sehe trotzdem eine realistische Chance auf eine hohe Dividende, wenn die Knappheit eher strukturell die Kostenseite tangiert.

Nicht defensiv, nicht ohne Risiko

Versteh mich nicht falsch: Die BASF-Aktie ist definitiv nicht risikolos. Das dürfte jedoch kein Name sein, der 7 % Dividendenrendite mitbringt. Dafür gibt es ein solides Chance-Risiko-Verhältnis. Wer daher eine fette Dividende für das Börsenjahr 2023 haben möchte, der kann bei dem DAX-Chemiekonzern einen Blick riskieren. Bringt das Jahr 2023 noch weitere Entspannung an der Erdgasfront, könnte sich sogar ein Turnaround anbahnen.

Der Artikel Fette Dividende in 2023: Ich setze auf die BASF-Aktie ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von BASF.

Motley Fool Deutschland 2023