Festival: So laufen die Acts beim Lollapalooza 2017

Fans jubeln George Ezra zu

Bear's Den

Als die Briten zu den Gitarren greifen, etwa gegen 15 Uhr, da platschen die ersten Regentropfen auf die Rennbahn. Bear's Den, was übersetzt "Bärenhöhle" bedeutet, waren in den vergangenen Jahren einige Male in Berlin. Nicht erst seit sie im Sommer 2015 in der Waldbühne aufgetreten sind, übrigens als Vorband des sonnabendlichen Lollapalooza-Headliners Mumford & Sons, haben die Indie-Musiker eine Fangemeinde in der Hauptstadt. Die Londoner haben sich für den Auftritt nun ein bisschen Verstärkung geholt. Die Songs singt nicht nur Frontmann Andrew Davie, auch Gitarrist Joey Haynes singt mit. Der hat an diesem Sonnabend auch Geburtstag, zumindest behauptet das die Band und lässt das Publikum "Happy Birthday" singen. Und ihn stage-diven. Und der klettert über die Absperrung, auf die Menge zu, lässt sich von den hunderten Händen tragen, und lacht dabei, als wäre da kein Regen, der sein weißes T-Shirt langsam durchnässt. Und seine Jungs singen "Dew in the Vine" vom aktuellen Album, und klatschen dabei, dass da so gut klappt mit dem Bad in der Menge.

Wenn die Jungs Stücke wie dieses singen oder die von ihrem letzten Album "Islands", dann grinsen sie sich beim Singen an. Davie schließt die Augen, bei "Magdalene" zum Beispiel und bei "Pompeji". Er singt vom Lieben und Weitermachen, wenn das mit der Liebe dann eben doch nicht so klappt. Oder wie in "Agape". Dass man nicht mehr weiß, wer man ohne den anderen ist. Dass man sich das Leben nicht denken kann, ohne den anderen. "Es wa...

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