Festival: Rennbahn Hoppegarten will um Lollapalooza kämpfen

Rund 170.000 Besucher kamen zu dem zweitägigen Musikfestival Lollapalooza auf der Rennbahn Hoppegarten (Brandenburg)

Nachdem die Veranstalter des Lollapalooza-Festivals 2018 den Wechsel in den Berliner Olympiapark angekündigt haben, äußerten sich am Mittwoch die Betreiber der Rennbahn Hoppegarten zu den Umzugsplänen. Peter Hoeck, Managing Director der Rennbahn, betonte, dass Hoppegarten auch weiterhin im Rennen um das Festival Lollapalooza Berlin bleiben wolle. "Wir schlagen die Tür nicht zu", sagte der Rennbahn-Geschäftsführer. Er sei "optimistisch", dass sich der Veranstalter des Lollapalooza noch umentscheide, nachdem dieser am Montag angekündigt hatte, das Festival 2018 auf dem Olympiagelände im Westteil Berlins auszurichten.

Kritik an der mangelnden Infrastruktur wies er zurück: Aus Sicht der Rennbahn Hoppegarten seien die Probleme am Sonnabendabend nicht in der Infrastruktur begründet, sondern im Wesentlichen in der mangelhaften Umsetzung des Verkehrskonzepts sowie in der verbesserungswürdigen Kommunikation mit den Gästen im Vorfeld, auf dem Veranstaltungsgelände, an den Shuttlebus-Haltestellen sowie an den Bahnhöfen.

Bei der Abreise der 85.000 Festivalbesucher am Sonnabend war es zu erheblichen Verspätungen im S-Bahn- und Shuttlebus-Verkehr gekommen. Tausende Menschen warteten am Bahnhof Hoppegarten, etwa 40 Wartende erlitten Kreislaufzusammenbrüche und mussten rettungsdienstlich behandelt werden.

Der Veranstalter räumte Fehler in der Verkehrsplanung ein, die am Montag bereits von der S-Bahn und der Berliner Senatsverkehrsverwaltung kritisiert wurde. Zudem hätten viele Besucher am erste...

Lesen Sie hier weiter!