Festival in Hoppegarten: Regen, Anreise-Chaos, Party: So läuft das Lollapalooza

Mit Indie-Musik, Elektro und Regen hat das Lollapalooza-Festival in Hoppegarten begonnen. Die Anreise wird für viele zur Qual.

Hundert Meter Schlange, das Ende nicht in Sicht. Viele Besucher des Lollapalooza Festivals hatten wohl auf die Veranstalter gehört, nicht mit der S-Bahn anzureisen, das Gelände an der Rennbahn Hoppegarten stattdessen mit der U5 zu erreichen. Bloß reichen die Shuttle-Busse, die die Festivalbesucher von der U-Bahnstation Elsterwerdaerplatz zum Festival bringen sollten, nicht aus.

Immer wieder spuckt die U-Bahn hunderte Menschen aus, alle stranden an der Busschlange, die einfach nicht kürzer wird. Das Chaos um das Lollapalooza-Festival setzt sich also fort. Bereits in den vergangenen Monaten waren ja immer wieder Organisationsquerelen bekannt geworden. Die Anwohner Hoppegartens hatten sich gewehrt gegen die Veranstaltung an diesem Wochenende, zu der am Sonnabend und Sonntag jeweils 85.000 Besucher erwartet werden.

Und die Veranstalter hatten gewarnt vor der Anreise. Man sollte sich auf Wartezeiten einstellen, hat es geheißen. Dass man sich nun aber auf eine Stunde Warten einstellen muss, noch vor dem Einlass, das ist für viele ermüdend. "Das war letztes Jahr wirklich besser organisiert", raunt ein Mädchen, Glitzer auf den Wangen, Adidas-Tennissocken über der skinny Jeans. Ihre Freundin nickt und nippt an der Proesecco-Flasche. Alkohol muss jetzt helfen, auch gegen den Nieselregen, der immer wieder einsetzt.

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Wer von der Shuttle-Busschlange auf die S 5 ausgewichen ist, der muss Menschen mögen. Denn auch die Bahn ist so vo...

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