Ferrari: So viel haben die Updates gar nicht gebracht

Norman Fischer
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Was für einen Unterschied ein paar Wochen machen können. In Mugello und in Portimao konnte sich Charles Leclerc mit starken Qualifyings in die Nähe der Spitze bringen. Doch während es für den Ferrari-Piloten beim Rennen in der Toskana nur rückwärts ging, konnte Leclerc sein Qualifying-Ergebnis in Portimao plötzlich auch im Rennen halten.

In der Zwischenzeit hatte die Scuderia einige Updates für den SF1000 gebracht, doch alleine daran liegt der Unterschied für Teamchef Mattia Binotto nicht. "Ich denke nicht, dass es verglichen mit Mugello ein Unterschied wie Tag und Nacht war", sagt der Italiener.

Das Auto sei "leicht verbessert", wie er betont, "aber es ist kein komplett anderes Bild". Allerdings können ein paar wenige Zehntelsekunden im Mittelfeld schon helfen, viele Positionen zu gewinnen und hinter oder vor einem Gegner zu bleiben.

In Mugello, da macht Binotto keinen Hehl draus, war die Rennpace "sehr schlecht" im Vergleich zur Qualifikation. In Portimao sah das am Sonntag deutlich besser aus. Das hat für Binotto aber viele Gründe und sei nicht nur auf die Upgrades zurückzuführen.

Doch Ferrari will nun bei den kommenden Strecken beweisen, ob die Upgrades wirklich etwas gebracht haben oder ob die verbesserte Form vor allem auf Portimao zurückzuführen ist. "Einige Streckencharakteristiken sind uns zuletzt schon entgegengekommen und haben uns geholfen", weiß auch Charles Leclerc.

"Es waren jedes Mal kleine Schritte, aber immer kleine Schritte in die richtige Richtung", sagt er über die Upgrades. "Aber das erklärt die Fortschritte in den vergangenen beiden Rennen nicht. Es liegt nicht nur daran."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.