Ferrari sieht ein: Kampf um WM-Platz drei wird sehr schwierig

Norman Fischer
·Lesedauer: 1 Min.

Vier Rennen vor Schluss hat Ferrari jetzt eingesehen, dass der Kampf um Rang drei in der diesjährigen Formel-1-Saison schwierig werden könnte. Rechnerisch ist für die Scuderia noch alles möglich, doch Renault liegt aktuell 32 Punkte vor Ferrari.

Die Roten kommen aktuell auf 103 Punkte, Renault auf 135. Auch McLaren und Racing Point liegen mit 134 Zählern jeweils nur einen hinter dem dritten Platz. Ferrari müsste also pro Rennen acht Punkte gutmachen - und das auf jeden der drei Konkurrenten.

In Imola konnte man dank Rang fünf von Charles Leclerc zehn Punkte holen und zwei Zähler auf Racing Point gutmachen. Auf McLaren machte man jedoch keine Punkte gut, auf Renault verlor man sogar fünf.

"Zu versuchen, in der Meisterschaft noch nach vorne zu kommen, wäre toll, aber wenn man auf Imola schaut, dann haben wir dort keine Punkte gutgemacht, sondern sogar Boden auf ein Team verloren", sagt Teamchef Mattia Binotto.

Mattia Binotto, Team Principal Ferrari on the grid

Mattia Binotto, Team Principal Ferrari on the grid<span class="copyright">Andy Hone / Motorsport Images</span>
Mattia Binotto, Team Principal Ferrari on the gridAndy Hone / Motorsport Images

Andy Hone / Motorsport Images

"Wir werden einen komplett neuen Motor haben, der auf dem Prüfstand schon gut läuft. Wir haben Ideen bezüglich des Autos, aber wir können mit den reduzierten Windkanalstunden keine Wunder bewirken", sagt Binotto. "Ich bin aber sicher, dass das Team lebt und wir einen weiteren Schritt machen werden. Jetzt ist es an uns, das zu beweisen."

Eine Rückkehr in den WM-Kampf hält der Italiener für 2021 nicht für realistisch. "Aber wir müssen wieder regulär um Podestplätze kämpfen. Das ist unser Ziel."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.