Ferrari rüffelt Leclerc wegen unerlaubtem Fallschirmsprung

Sportinformationsdienst

Sebastian Vettels Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc (22) hat das Ende der abgelaufenen Saison mit einem Fallschirmsprung in Dubai gefeiert und dafür einen Rüffel der Scuderia kassiert.

Er habe sich für das Abenteuer nicht die Erlaubnis seines Arbeitgebers eingeholt, sagte Leclerc laut der römischen Tageszeitung La Repubblica. "Ich habe nicht um Ferraris Genehmigung gebeten, wie ich es normalerweise tue, wenn ich etwas Außerordentliches plane", sagte der Monegasse.


"Ich dachte: Wenn etwas schief läuft, kann man mich nicht tadeln", sagte Leclerc im Scherz. Das Traditionsteam habe nicht besonders amüsiert reagiert, räumte er ein: "Als man bei Ferrari davon erfahren hat, waren sie ein wenig verärgert. Auch wenn der Sprung eine wunderbare Erfahrung war, werde ich ihn nicht wiederholen."

Leclerc: "Habe viel von Vettel gelernt"

Der Rennfahrer sprach auch über seine Beziehung zu Vettel. "Ich habe viel von ihm gelernt, er ist ein extrem professioneller Pilot. Er ist auch sympathisch", sagte das aufstrebende Talent: "Es hat Spannungen zwischen uns gegeben und ich hoffe, dass es nicht mehr zu Vorfällen wie jenem in Brasilien kommen wird."

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In Sao Paulo waren sich Leclerc und Vettel gegenseitig ins Auto gefahren. "Ich glaube, dass wir reif genug sind, um zusammenzuarbeiten und das Auto im Interesse des Teams zu entwickeln", so der 22-Jährige.