Vor "Fernsehgarten" zweifelt Detlef Steves: "Werde nie mehr singen..."

Gefühlsachterbahn für Detlef Steves: Der angehende Schlagerstar wollte bei einem Festival seinen Auftrittsfluch brechen, doch dann ging schon wieder alles schief. Was bedeutete das für seinen Auftritt beim "ZDF-Fernsehgarten"?

Für Detlef Steves stand der lange ersehnte Auftritt im
Für Detlef Steves stand der lange ersehnte Auftritt im "ZDF-Fernsehgarten" an. (Bild: RTL)

"Alles, was in Wetzlar ist, bleibt in Wetzlar!": Diesen Satz hat man über die hessische Kleinstadt wohl noch nicht häufig gehört. Für Detlef Steves aber sollte der Auftritt bei einem Strandkorb-Festival einen Neustart auf seinem Weg zum Schlagerstar bilden. Zuvor hatte der 52-Jährige nicht nur beim Bühnendebüt auf Mallorca schlechte Erfahrungen gemacht. Auch Gesangscoach Juliette Schoppmann formulierte in Folge fünf von "Detlef goes Schlager" (VOX): "Der ist nervös von hier bis nach Simbabwe. Wenn jetzt noch irgendwas schiefgeht, weiß ich echt nicht, was wir noch machen sollen."

Beim Soundcheck räumte Steves zunächst auch noch ein: "Ich habe Angst." Am Ende war er dann aber doch positiv gestimmt: "Wir haben Soundcheck gemacht, ey Killer!", berichtete der Moerser Ehefrau Nicole voller Begeisterung am Telefon. Unmittelbar bevor es für Detlef auf die Bühne ging, sprach ihm Choreografin Franziska "Frenzy" Wollitz Mut zu: "Vergiss die alte Scheiße!" Doch dann ging wieder alles schief. Mitten im Song fiel die Musik aus - Stromausfall. "Dann drehe ich mich um und alle kreidebleich", berichtete Detlef.

Bei einem Auftritt in Wetzlar machten Detlef Steves technische Probleme zu schaffen - schon wieder! (Bild: RTL)
Bei einem Auftritt in Wetzlar machten Detlef Steves technische Probleme zu schaffen - schon wieder! (Bild: RTL)

Detlef Steves stürmt die Charts

Doch anders als noch wenige Wochen zuvor beim missglückten Gig auf Mallorca zog Detlef eisern sein Ding durch. Während ihn "Frenzy" und Juliette Schoppmann feierten, kommentierte Steves selbst nach dem Auftritt vor 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer: "Ich weiß nicht, ob ich verhext bin. Ich weiß nicht, ob der da oben sagt: 'Digga, du bist schon so geil. Wenn du jetzt auch noch singst, rasten die Chicas aus.'"

Zwei Wochen später fanden sich Detlef, Ehefrau Nicole und Manager Markus Krampe in aller Früh vor dem RTL-Studio wieder. Zum Single-Release von "Deffinitiv" stand ein Stopp im "RTL-Frühstücksfernsehen" an. "Wenn wir Glück haben, startet heute eine neue Karriere", hoffte Krampe - und das völlig zu Recht. Erst lobte Moderatorin Angela Finger-Erben den "geilen Ohrwurm" - und dann folgte die faustdicke Überraschung. Dank der Werbewirkung der RTL-Sendung stürmte Detlef an die Spitze der Single-Charts. "Das ist ein Traumstart", jubelte Markus Krampe, während sich Steves "wie im Film" fühlte.

"Das ist ein Traumstart", jubelte Manager Markus Krampe angesichts des Chart-Erfolgs seines Schützlings Detlef Steves. (Bild: RTL)
"Das ist ein Traumstart", jubelte Manager Markus Krampe angesichts des Chart-Erfolgs seines Schützlings Detlef Steves. (Bild: RTL)

Jürgen Milski: "Detlef Steves wird Mallorca abräumen ohne Ende!"

Besser hätte sich Detlef die Voraussetzungen für den lang ersehnten Auftritt im "ZDF-Fernsehgarten" nicht wünschen können. Vor der "Riesen-Nummer" war er aber trotzdem nervös, Markus Krampe prophezeite den "wichtigsten Auftritt in Deffis zukünftiger Karriere" und machte Druck: "Wenn Deffi da versagt, sind wir im Arsch!" TV-Star Jürgen Milski hingegen sprach Steves Mut zu: "Der wird Mallorca abräumen ohne Ende!"

Trotzdem setzte sich Detlef selbst total unter Druck: "Wenn nach allen Pannen auch im Fernsehgarten noch was passiert, packe ich meine imaginäre Gitarre, gehe nach Hause und werde nie mehr singen." Alle Zweifel waren jedoch unbegründet. Das Live-Publikum fieberte sofort mit, was Ehefrau Nicole die Tränen in die Augen trieb. Der angehende Schlagerstar resümierte nach dem Auftritt überglücklich: "Das ist der absolute Wahnsinn!"

Nur Positives hatte auch Produzent Mike Rötgens wenige Tage später im Studio zu berichten. "Dass wir es auf die Nummer eins in den Charts geschafft haben, wäre ohne Detlefs Kultstatus sicherlich nicht passiert", sagte er und freute sich, dass bei den Streamingportalen überdurchschnittlich 75 Prozent der Nutzer "Deffinitiv" bis zum Ende angehört hatten. "Das ist sehr gut!" Einzig an der Frauenquote müsse noch gefeilt werden: Bis dato hörten den Song zu 75 Prozent Männer.

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