Fernsehen: Pornos, Geister, Berlinale: Die neue "Tatort"-Saison

Die Sommerpause ist vorbei: Ab 27. August gibt es endlich wieder neue „Tatort“-Folgen

Die Kommissare Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser liegen am Boden und ringen miteinander. Nein, Entwarnung, das ist kein Konkurrenzkampf: Sie trainieren nur, in der Sporthalle. Zur Belustigung der Kollegen. So beginnt "Virus", der neue Fall der Wiener "Tatort"-Ermittler, in dem es um Asylanten und einen Ebola-Verdacht geht.

Ab Sonntag gibt es, nach zehn Wochen Sommerpause, endlich wieder neue Fälle. Ist ja doppelt gemein für den daheimgebliebenen Gebührenzahler, dass er nicht nur keinen Sommer hat, sondern auch in der Glotze nur Wiederholungen serviert bekommt. Die neue "Tatort"-Saison beginnt allerdings zögerlich, schon in der Woche darauf fällt der Sonntagsabend-Krimi wegen des Wahlkampfduells von Angela Merkel und Martin Schulz aus, und dann noch mal am 24. September: wegen der Bundestagswahl. Dann aber wird der Turnus wieder regelmäßig.

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Hubert Mican / dpa

Des Deutschen liebste TV-Sendung, sie hat sich schon in der vergangenen Saison zunehmend zum Experimentierfeld entwickelt. Und das wird auch weiter forciert. Der neueste Fall des Stuttgarter Duos Richy Müller und Felix Klare etwa heißt "Stau" (10.9.) und spielt auch in einem solchen – konsequent, in Echtzeit: Jemand hat eine Frau totgefahren und steckt im Stau fest. Die Ermittler müssen ihn noch vor Ort überführen, bevor der Verkehr weiterfließt.

Auch der Frankfurter "Tatort" um Margarita Broich und Wolfram Koch geht kühne Wege: Passend zu Halloween läuft zwei Tage davor, am 29. Oktober, die Folge "Fürchte dich", wobei das ohnehin sehr ex...

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