Fernley folgt auf Domenicali als Chef der FIA-Formelsportkommission

Adam Cooper
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Die Formelsportkommission beim Automobil-Weltverband (FIA) hat einen neuen Vorsitzenden. Robert Fernley übernimmt den Posten von Stefano Domenicali, weil der Italiener im Januar die Nachfolge von Chase Carey als Formel-1-Boss antritt.

Somit bleibt der Posten des Formelsportvorsitzenden auch künftig in Händen eines ehemaligen Teamverantwortlichen aus der Formel 1. Während Domenicali jahrelang Ferrari-Teamchef war, hatte Fernley jahrelang den Posten des stellvertretenden Teamchefs bei Force India inne. Im Sommer 2018, als Force India zu Racing Point wurde, trennten sich die Wege.

In der Rolle des Formelsportvorsitzenden bei der FIA hat Fernley nicht nur Domenicali als Vorgänger, sondern auch Gerhard Berger, der diesen Posten vor Domenicali innehatte. "Ich trete in die Fußstapfen zweier sehr guter Vorgänger. Daher wartet auf mich eine Menge Arbeit, um das zu erreichen, was Gerhard und Stefano über die Jahre erreicht haben", so Fernley gegenüber 'Motorsport.com'.

"Es wird natürlich ein paar Monate brauchen, bis ich mich eingelebt habe, aber wenn wir erst einmal damit angefangen haben, können wir hoffentlich die gute Arbeit, die [Berger und Domenicali] geleistet haben, fortführen. Und vielleicht können wir noch ein bisschen weiterkommen", so Fernley.

Was er damit meint? "Insbesondere hinsichtlich der Finanzierbarkeit gibt es meiner Meinung nach noch Luft nach oben", verweist Fernley auf die notwendigen Budgets für die Formelsportklassen Formel 4, Formel 3 und Formel 2 und merkt an: "Das ist etwas, was mir schon immer wichtig war, auch bei Force India. Mein Ziel ist es, [den Formelsport] so erschwinglich wie möglich zu machen, sodass möglichst viele Leute daran teilnehmen können."

Mit Bildmaterial von LAT.