Fernando Alonso: Alex Wurz hat mir sehr geholfen

Plötzlich wieder Lehrling: Fernando Alonso würdigt seinen Lehrmeister Alexander Wurz


Viel Lob gab es für Fernando Alonso nach seinem WEC-Test auf dem Bahrain International Circuit. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister fand sich im Toyota-LMP1-Team sehr gut ein und spulte ein ordentliches Pensum ab. Sein Mentor Alexander Wurz war äußerst zufrieden mit der Herangehensweise des 36-Jährigen. Er würdigte unmittelbar nach dem Test Alonso als "einen der besten Rennfahrer überhaupt". Nun gibt der Spanier das Kompliment zurück - eine neue Männerfreundschaft ist nicht auszuschließen.

"Alex hat mir in Bahrain und der Woche davor sehr geholfen", sagt Alonso beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi. "Er hat sehr viel Erfahrung in der Sportwagen-Szene und ist mittlerweile auch in die Rolle als Coach richtig hineingewachsen." Er stellt klar: Ohne die ausgiebige Hilfe des ehemaligen Formel-1-Kollegen und langjährigen Toyota-Piloten wäre es nicht so reibungslos verlaufen. "Es war wichtig für mich, so schnell wie möglich zu lernen", fügt der Spanier hinzu.

An allzu viel Vergnügen war in dieser Arbeitswoche nicht zu denken, wie er darlegt, als er gefragt wird, ob man mit Alex Wurz auch Spaß haben kann: "In Bahrain haben wir uns sehr auf den Job konzentriert. Er ist ein guter Charakter, aber sehr professionell bei der Arbeit. Er hat mir sehr geholfen. Neben der Strecke ist er ein sehr lustiger Kerl. Ich hoffe, wir können noch mehr Zeit miteinander verbringen."

Im Raum stehen für Alonso bei Toyota momentan alle WEC-Rennen im Raum, die nicht mit der Formel-1-Saison 2018 kollidieren. Damit müsste er 2018, wenn lediglich fünf WEC-Rennen im Rahmen der "Supersaison" auf dem Programm stehen, nach jetzigem Stand lediglich bei den 6 Stunden von Fuji aussetzen, die mit dem Großen Preis der USA in Konflikt stehen. In die Karten für sein Programm lässt er sich nicht schauen: "Es ist noch viel zu tun. Alex wird mir hoffentlich weiter zur Seite stehen."

© Motorsport-Total.com